Dorsten Aktuell/News


06.02.2016
 

Veranstalter und Stadt haben Gefahren gemeinsam abgewogen

Dorstener Rosenmontagszug abgesagt

Nach gemeinsamer Beratung mit dem Festkomitee Dorstener Karneval (FDK), Ordnungsamt, Feuerwehr und Polizei wurde am heutigen Montagmorgen entschieden, den Dorstener Rosenmontagszug abzusagen. Lautsprecherwagen der Feuerwehr werden ab Mittag an der Strecke darüber informieren.

Vorhergesagt sind Sturmböen zwischen 75 und 90 km/h, in Schauernähe auch bis zu 100 km/h. Die Sturmwarnung hat auch in den meisten Nachbarstädten dazu geführt, dass Rosenmontagszüge abgesagt wurden. Die Bedenken wiegen schwer: Nicht allein die Wagen sind gefährdet, sondern durch herabfallende Ziegel oder Äste auch alle Teilnehmer und Zuschauer.

Bürgermeister Tobias Stockhoff und FDK-Chef Rudolf Haller bedauern, dass der traditionelle Narrenzug nicht stattfinden kann. Haller: „Es ist schade, dass ausgerechnet der Höhepunkt einer bisher erfolgreichen Session ausfallen muss.“ Stockhoff: „Unser Dank gilt insbesondere den 23 Gruppen, die mit ihren Wagen teilnehmen wollten, für ihre Bemühungen und das Verständnis für diese Entscheidung, die uns nicht leicht gefallen ist. Aber die Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer geht vor.“

Die Zeltveranstaltung auf Maria Lindenhof wurde am Montagmorgen durch den Veranstalter ebenfalls abgesagt.