Dorsten Aktuell/News


20.02.2016
 

Fritz Eckenga lädt zum Ausflug in die gute Laune

„Sie haben mit dem Ticket das Recht erworben, mal zwei Stunden lang nicht von der eigenen Laune belästigt zu werden“, sagt der Künstler und Kabarettist Fritz Eckenga und empfiehlt allen Gästen: „Nehmen Sie doch einfach meine.” Eckenga ist am Freitag, 11. März, im Gemeinschaftshaus in Wulfen zu Gast. Der Vorverkauf läuft.

Fritz Eckenga spielt Solo-Programme, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und ist Radiokolumnist. Am Freitag, 11. März, gastiert er im Gemeinschaftshaus Wulfen und präsentiert sein Programm „Frisch von der Halde“.
In einer Presemitteilung heißt es dazu: „Endlich geht es wieder abwärts mit der Deutschen Weltwirtschaft. Die hiesigen Untergangsexperten hatten ja schon richtig üble Laune. Kann man auch verstehen. Jahrelang im Börsenstudio rumhängen und immer nur gute Zahlen vorlesen. Wie langweilig. Manche hatten schon damit gedroht, in irgendeines der benachbarten Krisen-Ausländer zu emigrieren. Gut, dass es dazu nicht kommen musste. Wäre ja auch nicht gerade höflich gewesen, wenn wir unsere professionellen Katastrophen-Propheten den anderen Völkern angedreht hätten. Ausländerfeindlichkeit hat schließlich viele Gesichter. Nein, mit unseren Spezialisten müssen wir schon selbst zusammenleben. Das nennt man Inklusion. Die dürfen jetzt alle schön hier bleiben und uns in den Orkus orakeln. Diesen Nervensägen und Quälgeistern gilt es etwas entgegenzusetzen.“
Und dann wendet sich der Autor bzw. der Veranstalter auch noch direkt an sein künftiges Publikum: „Fritz Eckenga und Sie haben doch diesen Vertrag mit der Verwöhnklausel geschlossen. Sie als Wirklichkeitsverbraucher, er als Service-Onkel für Ablenkung & Verdrängung. Sie haben folgende Bestellung aufgegeben: Füreinsfuffzig Hoffnung, ein Achtelchen Trost und ́ne Schüppe Zuversicht. Wird geliefert. Frisch von der Halde. Eckenga als verdiente und verdienende Honorarkraft stiehlt sich nicht aus der Verantwortung. Ihr Auftrag ist seine Mission. Sie bekommen, was Sie brauchen. Keine oberflächliche Geißellung alltäglicher Zumutungen, sondern einfach mal ́ne Kleinigkeit Nettes für den kleinen Mann, der zusammen mit seiner kleinen Frau und den beiden durchschnittlichen Kindern immer die Zeche bezahlt. Sie wollen nicht überall die Griffel reinstecken und im Dreck wühlen. Sie wollen Zuversicht schöpfen und brauchen die Finger für was anderes. Zum in die Ohren stopfen, wenn’s drauf ankommt. Auf gar keinen Fall den Fehler begehen und sich der Grausamkeit des Realismus’ aussetzen. Sie wissen, was da lauert. Sie kennen die O-Töne: ,Ich bin ja kein Nazi, aber ...’, ,Das wird man ja wohl noch ...’, ,Wir müssen die Sorgen ...’. Nein, das wollen Sie alles nicht hören. Schon mal gar nicht, nachdem Sie Eintrittsgeld für ‘ne Runde Zerstreuung entrichtet haben.“
Keine Frage: Den 11. März dick im Kalender anstreichen!