Dorsten-Aktuell


02.07.2017
 

„Born to be Wild - Auf der Suche nach Abenteuer“

Rudi Vogel vom „Biker-Treff Vogel“ im Gespräch

 Als der Kultfilm „Easy Rider“ 1969 auch in Deutschland die Wiedergeburt des Motorrades einleitete, ahnte niemand etwas von einer ökologischen Diskussion, die knapp drei Jahrzehnte später das Motorradfahren fast schon als unmoralisch deklarieren würde.

Gas geben, zum Spaß durch die Gegend fahren: In Zeiten des Klimawandels für viele schon ein Sakrileg. Doch Rahmenbedingungen wie die Führerscheinnovelle von 2013, die den Einstieg für Jüngere attraktiver machten, zeigten eine neue Entwicklung auf.
Junge Menschen möchten wieder aus Zwängen ausbrechen... auf zwei Rädern.

„mein Dorsten.de“ sprach mit Rudi Vogel, Inhaber vom „Biker-Treff Vogel“ über die Biker von heute, den neuen Trend zur Individualität und wie jeder dazu beitragen kann, damit Menschen-Menschen helfen.

„mein Dorsten.de“:
Rudi, steigen heute noch junge Menschen auf's Motorrad auf der Suche nach Abenteuer oder ist das ein Privileg der „Alten“?

Rudi Vogel:
Also, bei uns hier liegt der Schnitt so ab 45 Jahren aufwärts. Wobei sich mittlerweile immer mehr Frauen auf ihre Maschinen setzen. Soll heißen, die Mädels fahren ihr eigenes Bike und kommen natürlich auch zu uns. Insgesamt sind es etwa 80% Motorradfahrer und die restlichen 20% teilen sich die Wanderer und Radfahrer.

„mein Dorsten.de“:
Euer Biker Treff hat sich ja zu einer Location für die ganze Familie entwickelt. Gab es eigentlich mal Probleme zwischen Wanderern, Autofahrern und Bikern?

Rudi Vogel:
Nein, das ist eine einzige Harmonie. Das war von Anfang an so. Das Konzept als solches hat sich natürlich erst mal entwickeln müssen. Aber da hat sich in den letzten 22 Jahren viel getan. Es ist eine sehr interessante Wandlung, die sich da vollzogen hat und der Erfolg gibt uns ja Recht, wir haben es richtig gemacht!

„mein Dorsten.de“:
Ihr seid ja sozial stark engagiert. Was sind Eure nächsten Pläne für dieses oder nächstes Jahr?

Rudi Vogel:
Wir unterstützen im Moment ganz stark dieses Hospiz.

„mein Dorsten.de“:
Ein Hospiz? Welches?

Rudi Vogel:
Der „Klara Hospiz e.V.“ in Marl. Ziel dieses Vereines ist es, ein stationäres Hospiz in Marl zu errichten. Dort soll schwerstkranken Patienten, im Angesicht einer unheilbaren Krankheit, die bestmögliche Lebensqualität erhalten werden. Gleichzeitig sollen die bestehenden sozialen Kontakte gepflegt werden können.
Ja und am ersten Augustwochenende veranstalten wir ein Open-Air Konzert. Das findet an drei Tagen mit acht verschieden Bands statt. Ebenfalls im August, am ersten Wochenende, findet wieder unser „Star Wars“ - Fantreffen statt. Alle Künstler treten hier ohne Gage auf, um eben mit den Einnahmen dieses Hospiz zu unterstützen.

Mit einer stetig wachsenden Fangemeinde besteht der „Biker Treff Vogel“ seit nunmehr 22 Jahren und entwickelte sich von einer „Bude“ zum „Biker-“ und heutigem „Familien-Freizeit-Treff“ für jeden.
Wer zum Beispiel einen Treffpunkt, einen Zeltplatz oder einen Platz für einen schönen Grillabend mit Freunden sucht ist bei „Rudi“ und Familie an der richtigen Adresse.

Durch seine gute Verkehrsanbindung ist das das Gelände auch für Festivals, Oldtimertreffen und viele andere Veranstaltungen geeignet. Es bietet nicht nur genügend Platz für Partys, sondern auch verschiedene Möglichkeiten der Bewirtung, hinreichend Parkplätze, eine gute Stromversorgung und Trinkwasseranschluss.
Für Fragen und Ideen gilt folgender Kontakt:
Bikertreff Vogel
Tel. 02365 / 20 16 91
support@bikertreff-vogel.de


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