Dorsten-Aktuell


13.07.2017
 

„Kultur, Genuss und Gelassenheit“

„meinDorsten.de“ im Gespräch mit Tekin Dagdelen von „Bei Yasemin“

Die aus Anatolien stammende Zubereitung von Fleisch am Drehspieß hat eine lange Tradition. Genau wie das Servieren von Grillfleisch im Fladenbrot. Knapp zwanzig Jahre nach der (Neu) Erfindung des Döner in Deutschland, eröffnete Tekin Dagdelen in Dorsten-Hervest sein Restaurant „Bei Yasemin“. Aber bei ihm gibt es mehr als nur türkisches Fast-Food.

 „meinDorsten.de“ sprach mit ihm über Esskultur und kulturellen Austausch.

„mein Dorsten.de“:
Herr Dagdelen, wie sind Sie in die Gastronomie gekommen?

Tekin Dagdelen:
Wir sind da irgendwie rein gerutscht. Damals, 1991 haben wir diesen Altbau gekauft. Wir haben dann, mit der ganzen Familie, fast ein ganzes Jahr hier alles renoviert. Dann hatten wir beschlossen, hier in Hervest, einen Dönerimbiss zu eröffnen, weil es damals in ganz Dorsten nur einen einzigen gab. Wir entwickelten dann schon von Beginn an diese Mischung aus Imbiss und Restaurant.

„mein Dorsten.de“
Warum haben Sie Ihr Lokal „Bei Yasemin“ genannt?

Tekin Dagdelen:
(schmunzelt) Auch interessant. Also, es sollte auf jeden Fall ein Name sein, der für die Menschen hier nicht nur einfach auszusprechen, sondern auch leicht zu merken sein sollte. Mein Bruder hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Zwillinge und eines der Mädchen heißt „Yasemin“, dem deutschen „Jasmin“ vergleichbar. Und so kamen wir auf diesen Namen.

„mein Dorsten.de“
Inzwischen gibt es ja auch Hähnchen- und vegetarischen Döner. Was halten Sie davon?

Tekin Dagdelen:
Nun, alles verändert sich. Der Kunde ist König und man sollte sich dem Kunden anpassen.
Ich selbst mag natürlich den original Döner. Aber wenn unser Kunde eine „eigene Kreation“ essen möchte, dann soll er das bekommen. Wir stellen das gerne individuell zusammen.

„mein Dorsten.de“
Wann wurden Sie Besitzer eines Hotels?

Tekin Dagdelen:
1998 haben wir nebenan mit den Bauarbeiten begonnen und im September 1991 war dann Eröffnung.

„mein Dorsten.de“
Planen Sie noch etwas Besonderes für die Zukunft?

Tekin Dagdelen:
Kann man so sagen. Vor zwei Jahren haben wir das alte Gesundheitshaus der Zeche erworben und hoffen, dass bereits im Februar nächsten Jahres die ersten Gäste dort einchecken können. Allerdings nicht in ein Hotel, sondern es handelt sich hier um Fremdenzimmer. Allesamt barrierefrei, mit Türen, die über eine Breite von einem Meter verfügen werden. Und einen Fahrstuhl wird es auch geben. Alles in allem möchten wir hier in Hervest eine kleine Oase entstehen lassen.

Da sich das im Bau befindliche Gebäude genau gegenüber von „Bei Yasemin“ befindet, können Gäste das Geschehnis mitverfolgen und auf sich wirken lassen.
Während Familie Dagdelen schmackhafte und zugleich preiswerte Gerichte serviert, erlebt der Gast einen kulturellen Austausch wie er besser nicht sein könnte. So entspannt es sich gut vom Stress des Alltags.

„Bei Yasemin“ ist täglich von 12.00 bis 24.00 Uhr geöffnet. Unter Telefon 02362 / 98 0 37 oder per Mail info@bei-yasemin.de können Reservierungen und Bestellungen angenommen werden. Na denn „afiyet olsun„ - „Guten Appetit“


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