Dorsten-Aktuell


20.07.2017
 

Grusel, Spaß und Abenteuer

Vom Spaß sich zu verlaufen - Das Maislabyrinth

Mais ist überall – selbst wenn man ihn nicht sieht. Er steckt in Lebensmitteln, im Einweggeschirr, in T-Shirts und im Kraftstoff, er dient als Verpackungsmaterial und ist in nahezu 20.000 Produkten enthalten.
Aber eines, das mit Sicherheit am meisten Spaß macht, ist …...  das Maislabyrinth.
Mais ist ein Sommergetreide. Die Aussaat erfolgt in Deutschland, je nach Region, von Mitte April bis Anfang Mai. Die Ernte, normalerweise durch Feldhäcksler, findet in Deutschland Mitte September bis Anfang Oktober statt. Doch bis dahin dienen die Felder als Sommervergnügen angelegte Irrgärten.
Das erste bekannte Maislabyrinth wurde 1993 nach einer Idee des Produzenten Don Frantz angelegt. Dieser fühlte sich, von dem zwei Jahre zuvor produzierten Film, Kevin Costners „Das Feld der Träume“ inspiriert.
„meinDorsten.de“ sprach mit Anne Terhardt, die sich 20 Jahre später ihrer eigenen Inspiration hingab.

„meinDorsten.de“:
Frau Terhardt, wie kamen Sie auf die Idee, ein Maislabyrinth anzulegen?

Anne Terhardt:
Wir haben Bekannte in der Pfalz, da gab es so ein Mais-Labyrinth. Das haben wir uns angeschaut und daraufhin haben wir es hier einfach mal ausprobiert.

„meinDorsten.de“:
Wie bekommen Sie die Wege in das Maislabyrinth?

Anne Terhardt:
Meine Schwester ist Vermessungsingenieurin. Die hat da die Übersicht. Die macht einen Plan und wenn der Mais so etwa 30 bis 40 cm hoch ist, dann fährt sie mit einem Aufsitz-Rasenmäher da durch und schneidet die Wege rein. Unseren Besuchern bieten wir natürlich jedes Jahr ein anderes Motiv an.

„meinDorsten.de“:
Wie lange benötigen denn Ihre Besucher, um das Labyrinth zu durchlaufen?

Anne Terhardt:
(lacht) Naja, wenn es voll ist, sind die meisten immer schnell durch..........(weil die dann alle gern mal miteinander kommunizieren) Wenn jemand alleine ist, dauert es natürlich länger, meist so eine dreiviertel Stunde.

„meinDorsten.de“:
Können Rollstühle und Kinderwagen durch das Labyrinth fahren?

Anne Terhardt:
Ja, die Wege sind breit genug und darüber hinaus auch mit Stroh ausgelegt. Dann gibt es keine „Matsch-Wege“, falls es mal regnet.

Schon immer haben Menschen Spaß an Irrgärten und Labyrinthen gehabt. In diesem Fall dient eine der ältesten Kulturpflanzen sogar noch als Spaßfaktor.
Und ist der Spaß vorbei, nach der Ernte, (je nach Wetter im Oktober oder November), kann der Mais noch als Futterpflanze genutzt werden.

Wer nicht nur für seine Kinder Spaß, sondern auch für sich etwas Entspannung sucht, ist auf dem großen Gelände bei Familie Terhard genau richtig. Neben Go-Kart-Bahn und Riesen-Hüpfburg laden auch die Riesen-Rutsche, das Trampolin und das Wasserkissen zum toben und spielen ein. Für die ganz Kleinen warten das Bällchenbad und der Strohberg darauf entdeckt zu werden. Alles unter den wachsamen Augen der Eltern, die in einem original Strandkorb die Füße und die Seele baumeln lassen können.
Die Attraktionen können noch bis zum 28.10.2017 besucht werden.

Montag ist Ruhetag, aber sonst gibt es spezielle Ferienöffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 11.00 bis 19.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11.00 bis 19.00 Uhr

Maislabyrinth Terhardt
Martin Terhardt
Heidkantweg 90
45721 Haltern
E-Mail: mterhardt@web.de
 


Wenn auch Sie Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung hier auf „meinDorsten.de“ präsentieren wollen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
Profitieren Sie von unseren 50.000 Besuchern pro Monat mit der Verlinkung Ihres eigenen Banners direkt auf Ihre Homepage!

Mit passenden, redaktionellen Inhalten, Fotos oder Filmbeiträgen schaffen Sie für Ihre Besucher einen exklusiven Mehrwert.