Dorsten-Aktuell


25.07.2017
 

„Wasser marsch“

Die „Stiftsquelle“ in Dorsten

Wasser ist aus unserem Leben nicht wegzudenken. Unser Körper besteht nur zu einem Viertel aus Feststoffen und etwa zu drei Viertel aus Wasser. Da der menschliche Körper Wasser nicht bevorraten kann, können wir in Zeiten von Wassermangel nicht auf Reserven zurückgreifen. Somit sollten wir regelmäßig und ausreichend reines Wasser trinken. Über 500 Mineral- und 35 Heilwässer werden in Deutschland zur Zeit angeboten, die aus vielen, natürlichen Quellen sprudeln. Eine davon befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft.

1894 gründete Johann Spielmann einen Getränkevertrieb im Essener Stadtteil Stoppenberg. Von der Stiftskirche, in deren Sichtweite sich seinerzeit die erste Quelle befand, erhielt die „Stiftsquelle“ ihren Namen.
2013 verlegte das Unternehmen seine Abfüllanlage nach Dorsten, da eine notwendige Erweiterung in Essen-Stoppenberg, inmitten eines Wohngebietes, nicht zu realisieren war.„mein Dorsten.de“ sprach mit „Stiftsquelle“-Geschäftsführer Michael Brodmann über den beliebten und gesunden Durstlöscher unserer Region.

„meinDorsten.de“:
Herr Brodmann, 1970 trank jeder Deutsche im Durchschnitt 12,5 Liter Wasser pro Jahr. Heute werden etwa 138 Liter Mineralwasser jährlich konsumiert. Der Pro-Kopf-Verbrauch hat sich demnach in den vergangenen 40 Jahren mehr als verzehnfacht. Wie erklären Sie sich diese Steigerung?

Michael Brodmann:
Nun, da gibt es viele Ansätze, in der Branche, warum das so ist. Zum einen liegt es daran, dass das Mineralwasser relativ preiswerter geworden ist, dadurch erschwinglicher und der Verbraucher durch ein aufgeklärtes Gesundheitsbewusstsein weiß, das er mehr trinken muss. Durch einen neuen Gesundheitstrend ging ein großer Prozentsatz weg von Kaffee und Alkohol und mehr hin zu Mineralwasser und Säften.

„meinDorsten.de“:
Was tun Sie für die Natur in Ihrem Quellgebiet?

Michael Brodmann:
Da wir ja einer der ersten Brunnen sind, die sich mit Bio-Mineralwasser beschäftigen, kommt das aus dem Gedanken, sich für die Natur, für die Natürlichkeit, die Nachhaltigkeit zu interessieren. Da machen wir sehr viel. Einsatz von Photovoltaik-Anlagen und Elektrofahrzeugen und auch unsere Gabelstapler werden, aus erneuerbaren Energien, elektrisch betrieben.

„meinDorsten.de“:
Wie können Sie eine langfristige, nachhaltige Nutzung Ihrer Quellen gewährleisten?

Michael Brodmann:
Im Vorfeld, bevor man die Zulassung bekommt zu solchen Wasserentnahmen, muss man natürlich die Ergiebigkeit der Quellen in Langzeitversuchen nachweisen. Was wir hier an Menge der Quelle entnehmen, ist nur ein Bruchteil dessen, was uns die Natur zur Verfügung stellt. Durch Langzeitversuche können wir belegen, dass unser Eingriff in die Natur so gering ist, das es überhaupt keine negativen Auswirkungen auf irgendwelche Ökosysteme hat.

„meinDorsten.de“:
Was unterscheidet die „Stiftsquelle“ und deren Produkte von Anderen?

Michael Brodmann:
Es ist natürlich immer schwierig, über Wettbewerber zu reden. Wir haben zum Beispiel diesen absoluten Nachhaltigkeitsgedanken. Wir haben in den vergangenen Jahren 15 mal
den Umweltpreis der Stadt Essen ausgelobt und den auch mit 15.000 Euro dotiert und da sind ganz viele Projekte umgesetzt worden: Renaturierung von Bächen, anlegen von Kräutergärten in Schulen, das kindgerechte durchführen von Seminaren, um zum Beispiel Kinder an die Natur heranzuführen. Ich denke, da haben wir eine gewisse Alleinstellung.

„meinDorsten.de“:
Was hat die „Stiftsquelle“ für 2018 spannendes geplant?

Michael Brodmann:
Wir werden spätestens 2018 eine sehr große Photovoltaikanlage umsetzen, wo wir etwa ein Drittel unseres Energiebedarfs selbst erzeugen.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit geht bei der „Stiftsquelle“ so weit, das ein Großteil der Grünflächen auf dem Firmengelände eingezäunt wurden. Dort verrichten drei Ziegen und zwei Schafe, auf ganz natürliche Art und Weise, die biologische Arbeit eines Rasenmähers. Sehr zum Vergnügen vieler Sparziergänger und Wanderer.
 


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