Dorsten-Aktuell


27.07.2017
 

„Safety First“

Über den Schutz von Leib, Leben und Sachwerten

Einige Leser können sich vielleicht noch an die „Schwarzen Sheriffs“ erinnern: Sie waren ein komplett in schwarzer US-Cop-Montur auftretender, voll bewaffneter, privater Sicherheitsdienst. Mit städtischem Auftrag patrouillierten sie in München bis Mitte der achtziger Jahre unter anderem in der U-Bahn und im Olympiapark.
Die paramilitärisch trainierte und organisierte Truppe sorgte immer wieder für Zwischenfälle und Skandale bei Übergriffen auf Stadtstreicher und durch übermäßige Brutalität gegenüber Jugendlichen. Nicht bewiesenen Gerüchten zufolge sollen auch Schusswaffen eingesetzt worden sein. Solche Vorfälle haben es den moralisch einwandfreien Sicherheitsdiensten von heute doppelt schwer gemacht. Ganz klar definiert darf ein Sicherheitsdienst keinerlei hoheitliche Aufgaben erfüllen. Im Falle handgreiflicher Konflikte muss der Sicherheitsdienst die Polizei rufen. Die Security selbst hat nur die Aufgabe, bei Bedarf zu deeskalieren. Sie darf keine Waffen bei sich tragen, lediglich Handschließen sind erlaubt.
„meinDorsten.de“ sprach mit Carlheinz Bongard über die Gefährdung von Objekten sowie Sachvermögen und über Sicherheitsunternehmen von heute.

„meinDorsten.de“:
Herr Bongard, welches waren die größten Herausforderungen bei der Gründung Ihrer Sicherheitsfirma?

Carlheinz Bongard:
Die größte Herausforderung war die Ungewissheit: Klappt es oder klappt es nicht?

„meinDorsten.de“:
Das war in welchem Jahr?

Carlheinz Bongard:
Das war 1998. Ursprünglich komme ich aus der Detektiv-Branche. Diese private Detektei hatten wir bereits 1984 angemeldet. Ich habe innerhalb dieser Detektei in vielen Bereichen gearbeitet: Personenschutz für Börsenmakler, für Sportler usw. Nach vierzehn Jahren legte ich meine Prüfung zur Werkschutzfachkraft ab und gründet zeitgleich das Unternehmen „B.S.S. Bongard Special Security“. Unser erster großer Kunde damals war die Fastfoodkette mit dem großen, gelben „M“.

„meinDorsten.de“:
Security zu sein war beruflich lange Zeit eher eine Männerdomäne. Kommen heute mehr Frauen in diesen Berufszweig?

Carlheinz Bongard:
Von Anfang an war ich einer der Mitverfechter, der gesagt hat: „Wir brauchen in unserer Branche Frauen!“ Bei Großveranstaltungen, Konzerten, Festen usw., auf denen Personenkontrollen durchgeführt werden, können wir als Männer - aus ersichtlichen Gründen - keine Frau durchsuchen. Heute werden überall, gerade auch im Werkschutzbereich, Frauen gerne in dieser Branche eingestellt oder vermittelt.

„meinDorsten.de“:
Gab es für Sie schon mal eine bedrohliche Situation?

Carlheinz Bongard:
In meiner Zeit als Personenschützer bin ich schon einmal mit einer Waffe angegriffen worden. Die Aktion konnte ich jedoch ohne Schaden entschärfen. In unserer Sicherheitsfirma konnten wir bisher immer jede Situation deeskalierend bewältigen.

„meinDorsten.de“:
Sie sind ja unter anderem an vielen öffentlichen Orten und Veranstaltungen mit Ihren Mitarbeitern aktiv. Wie erleben Sie und Ihre Mitarbeiter verschiedene Veranstaltungen seit den Terrorvorfällen in Paris, Brüssel, London usw?

Carlheinz Bongard:
Das Problem liegt eigentlich woanders: Jeder will Sicherheit. Sicherheit bis zum Abwinken. Aber niemand will Sicherheit bezahlen.

„meinDorsten.de“:
Also ist Geiz nicht geil?

Carlheinz Bongard:
Absolut nicht! Wissen Sie, über Funktion kann man diskutieren, aber über Sicherheit nicht.
Wenn ich nach einer Analyse dem Kunden mitteile, das wir eine bestimmte Personenzahl benötigen, um eine entsprechende Sicherheit gewährleisten zu können, dann kann der potentielle Auftraggeber nicht aus reinen Kostengründen das erforderliche Personal dezimieren. In so einem Fall lehne ich den Auftrag rundweg ab.


Nachdem seinerzeit Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen angekündigt hatten, die Einsatzstärke der Polizei bei Fußballspielen zu reduzieren, befürchten manche Kritiker eine Sicherheitslücke. Entsprechende Schutz- und Präventivmaßnahmen gewinnen daher immer mehr an Bedeutung. Wer die Unterstützung eines seriösen und kompetenten Sicherheitsdienstunternehmen benötigt, liegt bei „Bongard Special Security“ (B.S.S.) in jedem Fall richtig. Mit ihrer 25 jährigen Erfahrung im Sicherheits – und Detektivbereich ist „B.S.S. Bongard Special Security“ ein Unternehmen, das seinen Kunden die gesamte Palette an Sicherheitsdienstleistungen offeriert. So lautet das Credo von Einsatzleiter Carlheinz Bongard auch unmissverständlich: „Wir wollen nicht nur das Geschäft schützen, wir wollen auch die Kunden schützen. Denn rund um das Thema Sicherheit ist eines von ganz besonderer Wichtigkeit: Vertrauen“.
 


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