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Eröffnung der Wechselausstellung „Petr Ginz. Prager Tagebuch 1941 – 1942“
Eröffnungsmatinee mit einer Einführung von Eva Profousová (Hamburg)

 

Die Ausstellung „Petr Ginz. Prager Tagebuch 1941 – 1942“ wird am 20. Januar um 11 Uhr im Jüdischen Museum Westfalen eröffnet.
Der 1928 in Prag geborene Petr Ginz besaß ein bemerkenswertes schriftstellerisches und zeichnerisches Talent. So verfasste er neben Tagebüchern und Gedichten gleich mehrere Romane (sein Vorbild war Jules Verne) und war in Theresienstadt maßgeblich an einer Untergrundzeitschrift beteiligt. Seine wieder gefundenen Aufzeichnungen aus dem Prag der Jahre 1941/42, die im Zentrum der Ausstellung stehen, bestechen gerade durch ihre nüchterne, authentische Unmittelbarkeit. Sie zeigen, wie die vertraute und nunmehr besetzte Stadt für ihn mehr und mehr zu einem Ghetto ohne Mauern wurde. Ende 1942 wurde Petr erst nach Theresienstadt und Ende 1944 schließlich nach Auschwitz deportiert. Petr Ginz’ Prager Tagebuch zeugt von den vielfältigen Begabungen eines Menschen, der keine Resignation erkennen lässt und der seinen Mördern zum Trotz auch heute noch zu uns spricht. Seine Schwester hat die wieder aufgefundenen Tagebücher und anderes kürzlich veröffentlicht. - Die Ausstellung ist bis zum 17. Februar 2008 in Dorsten zu sehen.

Ort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1, 46262 Dorsten
info@jmw-dorsten.de
www.jmw-dorsten.de