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Dorsten-Aktuell


Neues Gewerbegebiet auf ehem. Güterbahnhofs-Gelände
 
Mitten in Dorsten entsteht zurzeit ein neues Gewerbegebiet: Auf einer früheren Bahnstrecke über rund einen Kilometer Länge und 70 Meter Breite von der Borkener Straße (B 224) im Westen bis hin zur Wienbecke im Osten. Es ist das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Hervest-Dorsten.

Schon seit drei Monaten laufen die Vorarbeiten auf einer Gesamtfläche von rund 45.000 Quadratmetern. Ein Abbruchunternehmen aus Ahaus muss 22.500 Tonnen Schottermaterial aus dem Gleisoberbau aufnehmen, sieben, brechen, aufbereiten und abfahren. Die Steine sollen wieder als Füllmaterial verwendet werden, müssen aber zuvor untersucht werden. Ein Teil, davon geht die Stadt aus, wird wohl als Sondermüll entsorgt werden müssen.

Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Windor hatte vor fast zwei Jahren die Hervester Bahnfläche als Teil eines großen Gesamtpaketes von der Bahn erworben. Dazu gehören auch Flächen in Rhade, Wulfen und Dorsten.

Die Fläche nördlich der Lippe wird schon lange nicht mehr für die Bahn genutzt, die Strecke von der Borkener Straße bis nach Schermbeck ist schon rausgerissen, die Straßenüberführung entfernt worden.

Nun also geht es an die Verwertung des Bahngeländes östlich der Borkener Straße. Dafür müssen zunächst rund 150 Einzelbäume gerodet und beseitigt und 1000 zerfallene und teilweise schon vermoderte Bahnschwellen freigelegt, eingesammelt und entsorgt werden.

Der unterirdische Gepäcktunnel – ein ehemaliger Verbindungstunnel zwischen Grüner Weg und dem alten Bahnhofsgebäude Hervest-Dorsten – wird abgebrochen. Bodenplatten und Fundamente müssen zerkleinert und als Bauschutt sortenrein entsorgt werden.

Diese Arbeiten werden bis in den Sommer 2008 dauern – und sind mit Staub und Lärm für die Anlieger verbunden.

Für kleinere Areale im Bereich von Molkerei und Grüner Weg ist die Entwicklung zum Wohnbauland vorgesehen. Die Hauptentwicklungsfläche bietet rund 28 000 qm Fläche für ansiedlungswillige Gewerbebetriebe. Windor sieht das als eine sinnvolle Ergänzung des besteheenden Gewerbegebietes Marienstraße im Norden mit den Betrieben entlang der Hohefeldstraße im Süden und ist optimal in direkter Nähe zum Gemeindedreieck an der Bismarckstraße angebunden.

Bis die ersten Bauarbeiten beginnen können, wird es aber noch dauern. Erst in eineinhalb Jahren wird die Genehmigung des notwendigen Bebauungsplanes erwartet.
 

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