www.meinDorsten.de -  Das aktive Dorsten-Portal für Bürger und Unternehmer!

Tagesnachrichten
Sport in Dorsten
Geschäftsaktionen
Newsletter
News-Archiv
Werbe-Archiv

meinDorsten NEU























 
 

Dorsten-Aktuell


Mehr Projekte als Platz im Industriepark

 
Voraussichtlich in zwei Jahren werden alle Flächen des Industrieparks Dorsten/Marl vermarktet sein. Doch schon heute leidet die Emscher-Lippe-Region unter einem Mangel an Ansiedlungsflächen für Industriebetriebe.

Die Projektgesellschaft Industriepark Dorsten/Marl präsentiert mittlerweile in regelmäßigen Abständen neue Investoren für das 70 Hektar große Industrie-Areal im Westen des Kreises Recklinghausen. Am Mittwoch ging es um die Ansiedlung der Dorstener Drahtwerke, die auf Marler Gebiet, an der Werrastraße, eine neue Lager- und Produktionshalle errichten und in einem ersten Bauabschnitt 3,5 Mio. Euro investieren wollen.

Seit 1920 ist das Unternehmen in Dorsten (an der Marler Straße) beheimatet. An diesem Standort, der zu klein geworden ist, haben die Dorstener Drahtwerke 115 Mitarbeiter unter Vertrag, in ihren Niederlassungen in Tschechien, Spanien, Chile, China und den USA noch einmal 200. "Ohne die Erweiterungsmöglichkeiten im Industriepark hätten wir Dorsten verlassen müssen", sagt Geschäftsführer Rüdiger Tüshaus. 115 Arbeitsplätze wären dann für die Region verloren gewesen.

Noch in diesem Monat wollen die Drahtwerke mit den Bauarbeiten auf der 18000 Quadratmeter großen Fläche beginnen. Bereits im Sommer soll ein Teil der Produktion in den Industriepark verlagert werden. Im Endausbau wird das Unternehmen dann rund 40 Mitarbeiter an seinem neuen Standort beschäftigen.

Etwa im Jahr 2011 sollen 2000 Menschen im Industriepark Dorsten/Marl ihren Lebensunterhalt verdienen. Das entspricht dem Arbeitsplatzvolumen eines kleinen Bergwerks. Das Areal, in der Vergangenheit reserviert für ein Kohlekraftwerk, bietet Platz für etwa 15 Unternehmen. Zwei Drittel des Gebiets sind entweder verkauft oder mit Kaufoptionen belegt, berichtet der Geschäftsführer der Industriepark-Gesellschaft, Klaus Langenberg. Über alle anderen Flächen wird konkret mit Investoren verhandelt.

"Wir haben mehr Projekte als Platz", sagt die Marler Bürgermeisterin Uta Heinrich.


06.02.2008 | Quelle: Medienhaus Bauer
 

 

.