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Ronja Räubertochter
 

08.04.2008, 15.30 Uhr,
Aula der Realschule St. Ursula

Mit dem Stück „Ronja Räubertochter“ gastiert das Rheinische Landestheater Neuss in der Aula der Realschule St. Ursula. Dieses wilde Waldmärchen der weltberühmten schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren will alle kleinen und großen Theaterzuschauer ab sechs Jahre verzaubern.

Mitten in einer Gewitternacht kommt Ronja, die Tochter des Räubers Mattis und seiner Frau Lovis auf die Welt. Sie wächst auf der Mattisburg als Liebling aller heran. Auf dem durch Blitzschlag abgetrennten anderen Burgteil lebt Birk Borkason, der Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka und seiner Frau Undis. Sehr zum Verdruss ihres Vaters freunden sich Ronja und Birk an und der Konflikt zwischen beiden Sippen wird noch tiefer.

Aus Trotz ziehen Ronja und Birk gemeinsam in eine Höhle in den Wald. Mattis hat aber Sehnsucht nach seiner Tochter und lenkt schließlich ein. Er sucht den Streit mit Borka zu beenden. Auch in ihrer Berufswahl hat Ronja eigene Vorstellungen. Gegen den Wunsch ihres Vaters will sie nicht das Räuberhandwerk erlernen und entscheidet sich für einen anderen Weg.

Karten für 5 (Erwachsene) und 4 Euro (Kinder) im Kulturbüro, Tel. (02362) 664052, und unter www.dorsten.de/vhsundkultur.htm .

Astrid Lindgren

1944 schrieb Astrid Lindgren als Geburtstagsgeschenk für ihre Tochter Karin die Urfassung von Pippi Langstrumpf, die von einem Verlag zunächst abgelehnt wurde. 37 Jahre später - Pippi und die zahlreich folgenden Bücher werden weltweit gelesen und ihre Schöpferin ist zum Fixstern der Kinderliteratur geworden - erscheint mit Ronja Räubertochter das letzte große Werk Astrid Lindgrens. Im November 2007, zum 100. Geburtstag der im Januar 2002 verstorbenen Schriftstellerin, bringt das Rheinische Landestheater das Räubermärchen Ronja Räubertochter auf die Bühne.
Am 14. November 1907 wird Astrid Anna Emilia Ericsson als zweites von vier Kindern der Eheleute Samuel August und Hanna Ericsson auf einem Hof in Südschweden geboren. Sie macht eine Ausbildung zur Sekretärin und heiratete 1931 Sture Lindgren. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet - darunter der schwedische Staatspreis für Literatur, der Friedenspreis des deutschen Buchhandels, der Selma-Lagerlöf-Literaturpreis und der „Alter-native Nobelpreis“.


Pressestimmen

„“Für die Geschichte von der pfiffigen Räubertochter, die die verfeindeten Räuberbanden auf der Mattisburg vereint und zuvor mit ihrem Freund Birk so manches Abenteuer bestehen muss, hat Katharina Sichtling ein zauberhaftes Bühnenbild entworfen ... Bernd Plöger zeigt hier einmal mehr seine große Sensibilität für das, was beste Kindertheater-Unterhaltung ausmacht. ... Carmen Betker ist eine wunderbar frech-fröhliche Ronja mit dem wohl dosierten Selbstbewusstsein und der unbändigen Neugierde auf die große Welt. Tim Knapper überzeugt ebenso trefflich als liebenswerter Bursche zum Pferdestehen, allzeit bereit, für seine Ronja durch dick und dünn zu gehen ...“ Westdeutsche Zeitung

„ ... Regisseur Bernd Plöger zeigt, was die Inszenierung eines Romanstoffes bewirken kann: ... Die Bühnenversionen von Ronja, ihrem Vater Mattis, ihrem Freund Birk oder auch den merkwürdigen Rumpelwichten und den bösen Graugnomen sind so anregend gezeichnet, dass man sich gerne wieder in die Geschichte vertiefen möchte. Carmen Betker ist als Ronja einerseits ein rechter Springinsfeld, mal voller Übermut und Lebensfreude, dann wieder nachdenklich und leise. Raik Singer spielt ihren Vater Mattis als liebenswerten, poltrigen und oftmals zu belächelnden Räuberhauptmann, ohne dass er seine Figur auch nur zum Hanswurst macht. Tini Prüfert agiert als Ronjas lebensweise Mutter Lovis zurückhaltend und klug; Tim Knapper gibt Ronjas Freund Birk genau die richtige Dosis an Trotz, Zuneigung und Zuversicht. Auch die anderen Darsteller in ihren jeweiligen Rollen stehen den Hauptpersonen in nichts nach: ob Aurel von Arx, Martin Skoda, Anas Ouriaghli oder Vera Kasimir – sie alle geben ihren Figuren große Lebendigkeit. Alles in allem lässt sich die Aufführung auch treffend mit zwei Worten aus Ronjas und Mattis Wortschatz charakterisieren: ‚Potz Pestilenz!’“ Neuß-Grevenbroicher Zeitung