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Ein neuer Jugend-Treff

 

Der Verband ev. Kirchengemeinden plant mit Hervester Jugendlichen einen neuen Jugendtreff.Besucher dürfen ihre Wünsche und Bedürfnisse anmelden


Hervest. Ein großer, ziemlich heruntergekommener Raum mit verblasster Farbe an den Wänden - dieses Bild bot sich am Samstagnachmittag einigen Hervester Jugendlichen, die sich ihren zukünftigen Jugendtreff an der Glück-Auf-Straße ansahen.

"Heute ist der Tag, an dem sich die Kinder und Jugendlichen diese Räumlichkeiten zum ersten Mal anschauen können", erzählt Barbara Wahl vom Verband Evangelischer Kirchengemeinden. Zusammen mit Heidi Müller wird sie den neuen Jugendtreff leiten, der das Jugendprojekt Bahnwaggon ersetzen soll. Als erstes muss die neue Bleibe renoviert werden.

"Wir brauchen einen Thekenbereich für alkoholfreie Getränke, Platz für PC's, Billardtische und Gruppenräume für spezielle Kurse und Workshops im Erdgeschoss", so Barbara Wahl. Wichtig sei auch eine funktionierende Küche, "um Kochkurse anzubieten, welche übrigens besonders von den Jungs angenommen werden. Die sind nämlich oft genug hungrig, wenn sie zu uns kommen." "Gescheite" Jugendarbeit im Stadtteil sei ungemein wichtig: "Es ist so, dass viele Kinder direkt nach der Schule am Bahnwaggon sitzen und auf uns warten."

Damit auch ihre neue Bleibe den Vorstellungen und Bedürfnissen der vielen Jungen und Mädchen entspricht, hatten sie die Möglichkeit, Ideen für die Renovierung auf Wunschkarten zu schreiben. Die elfjährigen Yasin, Bünyamin und Emre haben Begriffe wie Spiele, Basteln, HipHop oder Hausaufgaben machen notiert. Doch am wichtigsten ist den Jungs, "dass man hier Spaß hat und Lust herzukommen."

"Ich möchte, dass das nicht nur ein Hervester Jugendtreff sondern ein Dorstener Jugendtreff wird", sagt Cengez Medar (16), "wir wollen hier was Gutes - mehr Freundschaft und Zusammenhalt." Doch er hat auch Zweifel: "Der Bürgermeister hat uns vor fünf Jahren einen Fußballplatz versprochen, der nie hier ankam."

Auch diesmal ist das Budget des Kirchenverbandes und der Stadt Dorsten für die bevorstehenden Aufgaben sehr gering. "Wir brauchen dringend Unterstützung aus Hervest", so Barbara Wahl. Zwar haben sich schon erste "Hervester Engel im Einsatz" gemeldet, doch es werden noch händeringend freiwillige Helfer und Sponsoren gesucht. Sie können sich unter Tel: 0 23 62/7 65 90 melden.

In nächster Zeit sollen sich dann Eltern, Helfer und Sponsoren an einen Runden Tisch setzen und überlegen, wie die bevorstehende Mammut-Aufgabe am besten zu bewältigen ist. Natürlich haben sich auch viele Jugendliche angeboten, tatkräftig bei den anfallenden Arbeiten mitzuhelfen. "Wir haben die große Hoffnung", sagt Barbara Wahl, " dass wir nach den Sommerferien fertig sind."


Quelle: DerWesten.de - Dorsten