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Dorsten-Aktuell


CDU wünscht sich ein Gesamtkonzept fürs PEP
 


Der CDU-Ortsverbandsvorstand Wulfen/Deuten informierte sich auf seiner letzten Vorstandssitzung über aktuelle Projekte im Ortsteil Barkenberg. Mit Stadtbaurat Frank Gläßner konnten sich die Christdemokraten kompetent und aus erster Hand über Fortschritte beim Stadtumbau, die Entwicklung des Wulfener Marktes oder das generationenübergreifende Wohnen auf dem Gelände der ehemaligen Blauen Schule informieren.

 

Zu Beginn machte Gläßner deutlich: „In keinem anderen Stadtteil in Dorsten sind in den letzten Jahren so viele öffentliche Fördergelder in die Stadtentwicklung geflossen, wie nach Barkenberg.“ Nach dem Abriss vom Sternbau oder dem Y-Bau würde man inzwischen auch die ersten Ergebnisse von Renovierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen sehen können. Besonders die Entwicklung des Handwerkshofs und des Nahversorgungszentrums am Himmelsberg liegen dabei Gläßner und der Union am Herzen. „Wir wollen hier auf Dauer, insbesondere für ältere Menschen und junge Familien, ein Nahversorgungszentrum erhalten. Daher streben wir auch eine Edeka-Kombilösung für Wulfener Markt und Handwerkshof an. Ein kleiner Laden am Handwerkshof wäre dabei das Optimum“, so der Wulfener CDU-Ortsverbandsvorsitzende Hans-Peter Jungblut. Für den Handwerkshof stellte der Stadtbaurat erste Pläne vor: „Wir wollen hier eine Platzatmosphäre schaffen. Dabei ist uns insbesondere die Verknüpfung mit der anderen Seite mit Sparkasse, Apotheke und Edeka wichtig.“

 

Auch erste Pläne für mögl. Entwicklungen auf den Abrissflächen bekamen die Wulfener Christdemokraten zu Gesicht. So plane die Stadt auf einigen Stellen, z. B. auf der Fläche der ehemaligen Blauen Schule, alten- und generationengerechtes Wohnen. Die CDU begrüßte diese Bestrebungen. Daneben haben die Christdemokraten klare Vorstellungen für die Abrissflächen an der Dimker Allee. „Wir streben als CDU auf den Flächen an der Dimker Allee Gebäude mit maximal drei Stockwerken an. Also Einfamilien- bzw. kleinere Mehrfamilienhäuser. Dabei wollen wir insbesondere auf die Eigentumsbildung setzen“, so das Wulfener CDU-Umwelt- und Planungsausschussmitglied Tobias Stockhoff. „Wir wollen ja nicht wieder einen sozialen Brennpunkt schaffen“, warnte Jungblut. Auch Frank Gläßner betonte: „Jetzt wollen wir die Ernte unserer Bemühungen auch einfahren. Wir setzten an dieser Stelle einen besonderen Schwerpunkt auf die Qualität der Planung.“

 

CDU erwartet klares Konzept für PEP

 

Zum Thema Entwicklung des Wulfener Marktes stellten die Christdemokraten fest. „Die Stadt hat leider keine direkten Einflussmöglichkeiten auf das Einkaufszentrum Wulfener Markt. Das ist in Privathand. Was die Wulfener SPD macht, ist unredlich, wenn sie behauptet, die Stadt habe irgendeine Einflussmöglichkeit“, so das langjährige UPA-Mitglied Josef Vrenegor. Beim „Prisma-Einkaufs-Park“, eine Investition der Tempelmann-Gruppe wolle man hingegen als Politik seinen Einfluss geltend machen. „Wir begrüßen ausdrücklich die Investition. Auch die angestrebte grundsätzliche Anbindung an den bestehenden Wulfener Markt an das PEP halten wir für wichtig“, betont Tobias Stockhoff. Allerdings erwarten die Christdemokraten eine stärkere Abstimmung der einzelnen Gebäudekomponenten. „Wir wünschen uns ein Gesamtkonzept für PEP. Wir werden daher einen Antrag im Umwelt- und Planungsausschuss stellen, dass man unter einem gesonderten Tagesordnungspunkt über die Gesamtplanung und das Gesamtkonzept spricht. Dabei wäre es sicherlich sinnvoll, wenn uns die Architekten bzw. Herr Ehlert detaillierte Pläne aus erster Hand noch einmal im UPA vorstellen würden“, kündigt Wulfens CDU-Chef Hans-Peter Jungblut einen Antrag der CDU-Fraktion an. Ein Gespräch im Januar mit Herrn Ehlert von der Prisma GmbH habe einen ersten positiven Eindruck vermitteln können. „Aber wir haben noch detaillierten Beratungsbedarf“, so Jungblut abschließend.