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Lebendige Ausstellung des Heimatvereins in Schloss Lembeck
 


Der Heimatverein Lembeck ist in die neue Saison seines Museums im Schloss gestartet. Ein „lebendiges Museum” möchte der Heimatverein Lembeck gestalten, deshalb haben die Ehrenamtlichen die Winterpause genutzt und die Räume im Dachgeschoss des Herrenhauses von Schloss Lembeck umgestaltet, die Schau teils neu geordnet.


Am Karfreitag startete die neue Saison. „Wir sind noch lange nicht fertig”, erklärt der Museumswart
Michael Langenhorst, der sich mit Magnus Kremser und weiteren Helfern um die Dauerausstellung kümmert.

Aber Veränderungen sind nicht zu übersehen. Freundlicher und offener sieht der Eingangsbereich aus. Friseur- und Zahnarztstuhl stehen jetzt weiter vorne, „waren vorher ein bisschen in die Ecke gedrängt”.
Baujahr 1928 ist der schwarz lackierte Zahnarztstuhl, weiß Langenhorst. Das Exponat stammt aus der ehemaligen Praxis von Dr. Riedel in Dorsten.
Dafür ist die Militärecke etwas weiter nach hinten gerutscht. „Nicht, um sie zu verstecken”, sagt der Lembecker, aber die neue Kinderecke passt thematisch einfach besser zu dem historischen Klassenraum mit seinen alten Bänken und Lehrbüchern.
Spielzeug aus den 30er bis 50er Jahren präsentiert der Verein derzeit.
Darunter eine elektrische Laterna Magica, deren Alter Langenhorst nur abschätzen kann, da diese Stücke sonst mit Kerzen oder Öllampen beleuchtet wurden.
In dieser Abteilung des Museums soll noch einiges hinzukommen, verspricht er.

Kleine Erklärungen (etwa zu den Friseur-Utensilien) fehlen noch: Die Hinweise sind für Gäste gedacht, „die einfach so durchgehen wollen”.
Neue Stücke sind dem Verein jederzeit willkommen, auch zu anderen Themen.
Denn die Ehrenamtlichen haben viele Ideen und einiges vor.

So soll an dem Thema „Lembecker Persönlichkeiten” gearbeitet werden. „Das ist sich für viele Ahnenforscher interessant”, ist sich Langenhorst sicher.
Eine weitere Sonderausstellung könnte sich um alte Handwerksberufe drehen, und im nächsten Jahr ist eine Schau zum Notgeld im Vest Recklinghausen geplant.

Acht Museen aus dem Kreis sind in das Vorhaben eingebunden. Verändern und weiterentwickeln möchten die Musemswarte Langenhorst und Kremser die Ausstellung, die inzwischen auf über 5500 Einzel-Exponate und 2000 Urkunden, Fotos und Zeitungen im Archiv gewachsen ist. Wenn möglich, sollen die Schaustücke zur Hand genommen und direkt erklärt werden. Ein Museum nur hinter Glas wollen die Lembecker nicht.

Neu ist auch, dass die Archivaten im Computer gesichert sind. Langenhorst, seit einem Jahr und „mit großem Interesse” dabei, freut sich, dass im Team jetzt kleinere Arbeiten und Reparaturen auch am Wochenende zu schaffen sind.
Gemeinsam die Räume vor dem Saisonstart auf Vordermann zu bringen, „das hat Spaß gemacht”. Neue Mitstreiter sind den Museumsleuten immer willkommen: „Das ist fast noch dringender als neue Exponate.”

Auch in diesem Jahr organisiert der Heimatverein auf Wunsch für Besucher ein zusätzliches Programm. So machte es sich im Vorjahr eine 90-köpfige Gruppe an der Grillhütte gemütlich. Auch Touren zur Biologischen Station oder ein Besuch im S
chlossmuseum sind möglich.

Quelle: DerWesten.de

Kontakt:
Michael Langenhorst (Museumswart)
Besenkamp 6
46286 Dorsten-Lembeck
Tel.: 02369/79252 - Fax: 02369/79253
E-Mail: Heimatverein-Lembeck
Intenet: www.heimatverein-lembeck.de