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Investor will Kletterpark-Projekt finanzieren
- Lösung für das Freibad-Gelände in Sicht
 

Es hing schon am seidenen Faden, das Kletterpark-Konzept. Aber jetzt hat Architekten-Duo Thomas Boos und Christian Schmidt für sein Projekt auf dem früheren Freibad-Gelände einen Investor gefunden.

Seit Herbst 2006 hatten die beiden Dorstener für ihre Idee die Werbetrommel gerührt. Der ursprünglich als zweites Standbein vorgesehene BMX-Park blieb schnell auf der Strecke, für den Hochseilgarten gab es eine ganze Reihe von Interessenten. Aber zunächst keinen, der auch Geld in die Hand nehmen wollte. So hatten die Initiatoren schon fast die Hoffnung auf eine Realisierung aufgegeben, als sich jetzt ein Investor meldete, der noch ungenannt bleiben will.

Im Gespräch mit Stadtplaner Holger Lohse erörterte Boos nun das weitere Vorgehen. Danach haben die Initiatoren zwei Monate Zeit, detaillierte Pläne für den Hochseilgarten auszuarbeiten. Finden Kostenrahmen und konkrete Detailplanung die Zustimmung des Investors, wäre spätestens im Juni der Planungsausschuss am Zuge. Er könnte dann nach langer Wartefrist endlich die neue Nutzungslösung für das brachliegende Gelände auf den Weg bringen.

"Da umfangreiche Arbeiten zu erledigen sind, wäre ein ordentliches Bebauungsplanverfahren erforderlich", erläutert Boos den Zeitplan, "vor 2010 ist deshalb nicht an eine Eröffnung des Kletterparks zu denken."

Ganz-Jahres-Betrieb

Damit der sich rentieren könne, müsse ein Ganz-Jahres-Betrieb möglich sein. Dazu gehört "Indoor-Klettern": "Wahrscheinlich wird daher der alte Baubestand durch einen Neubau ersetzt ", vermutet der Hervester Architekt. Durch Gastronomie ergänzt soll der Kletterpark nicht nur eine Bereicherung für das Dorstener Freizeitangebot, sondern auch ein Magnet für Besucher aus Nachbarstädten werden.

Falls es jedoch nicht klappen sollte, steht die Stadt keineswegs mit leeren Händen da. "Zwischenzeitlich haben wir auch Gespräche mit anderen Interessenten geführt, die ebenfalls eine Freizeit-Nutzung im Sinn haben", sieht Lohse im Falle eines Scheitern des Kletterparks Alternativ-Lösungen für das Freibad-Gelände.

Quelle: Dorstener Zeitung