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Wettbewerb ums Lippetor wieder offen
 

Der Essener Investor Schulte hat offenbar kein Vorkaufsrecht mehr auf den Erwerb des Lippetor-Centers. Die Optionsfrist für die Ausbietungsgarantie scheint abgelaufen zu sein.

Dr. Frank Steinmeyer, Pressesprecher der Sachsenbank, die Eigentümerin der Immobilie ist, wollte zwar auf Anfrage der Dorstener Zeitung nicht zu Vertragsfragen Stellung nehmen. Aber er kündigte an, dass es nun zu einer Zwangsversteigerung des Gebäudes kommen wird. "Da wird es Gespräche mit neuen Investoren geben."

Steinmeyer hofft, dass der Versteigerungstermin noch in diesem Jahr über die Bühne gehen kann. "Aber bei diesem Objekt weiß man nie, das beschäftigt uns ja schon Jahre."

Neue Chancen für "ipe"?

Damit bestätigt sich der Hinweis, den ipe-Geschäftsführer Detlef Bernhardt gegenüber der Presse gegeben hat. Er hofft nun darauf, dass auf Grund der neuen Wettbewerbs-Bedingungen womöglich die Chancen der "ipe"-Gesellschaft auf Realisierung ihrer Lippetor-Pläne wieder steigen.

Bekanntlich hatte der Planungsausschuss der Stadt im April den Schulte-Vorschlag gegenüber dem ipe-Konzept favorisiert. "Das ist ja der Bank bekannt", sagte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst. Das Geldinstitut sei nun am Zuge: "Die müssen sehen, wer den Kaufpreis aufbringen kann."

Kein weiterer Interessent

Der Bürgermeister geht davon aus, dass es bei den beiden bekannten Investoren bleiben wird. "Mir ist nicht bekannt, dass ein dritter oder vierter Interessent aus dem Nebel aufgetaucht ist." Angesichts der schwierigen Gemengelage zeigte sich Lütkenhorst nicht überrascht über die vorsichtige Aussage der Bank, was den Versteigerungstermin angeht. "Ich würde da auch keine Prognose mehr wagen."
 

Quelle: Dorstener Zeitung