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Mehr Wohlstand mit Kakao
 - Hans Grebe berichtet über Neues aus Waslala
 

Zu einem seiner seltenen Besuche in Europa ist Hans Grebe auch nach Dorsten gekommen. Der Projektleiter zahlreicher Entwicklungsprogramme in Dorstens nicaraguanischer Partnerstadt Waslala hat viel zu berichten: über den Fortschritt im Land, der inzwischen auch in der unwegsamen Region von Waslala angekommen ist, aber auch von der tagtäglich erlebten Armut und den Projekten rund um den Kakao.

„Damals, als wir nach Waslala kamen, fanden wir praktisch eine tote Stadt vor“, erinnert sich Hans Grebe, der seit rund 20 Jahren das Cacaonia-Projekt der Firma Ritter-Sport leitet und seit Jahren Ansprechpartner und Vertrauenmann auch für die Hilfsprogramme des Dorstener Freundeskreises Nicaragua und der katholischen Pfarrgemeinde St. Barbara sowie der Partnerstadt Dorsten ist.

Grebe beschreibt gegenüber Vertretern des Freundekreises, der Kirchengemeinde und Bürgermeister Lambert Lütkenhorst einen erkennbaren Wohlstandszuwachs, der auch daran sichtbar wird, dass heute in Waslala Taxis über die Hauptstraße fahren und zahlreiche Menschen ein eigenes Auto besitzen. „Vor 20 Jahren hatten nur der Pfarrer und ich ein Auto“, erinnert er sich.

Hans Grebe spricht auch vom wirtschaftlichen Fortschritt, der rund 5.000 Bauern aus der Armut in bescheidenen Wohlstand gebracht hat. Das Projekt Cacaonica, das unter Berücksichtigung von ökologischen Aspekten geführt wird, habe Früchte getragen: Die Gesamtregion Waslala produziert inzwischen zu einem Drittel Kakao und erzielt damit das Sechsfache des Ausgangspreises.

Projektleiter Grebe fährt in wenigen Tagen wieder zurück nach Waslala. Und nimmt aus Dorsten auch einen Gruß der Stadt an die Bürger von Waslala mit. Die Stadt Dorsten wird sich mit einem bescheidenen Betrag an der Weiterführung des Müllprojektes beteiligen.