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Land gibt 10 Mio. Euro für neues Hervest-Dorsten
 

Der Bergbau geht und Hervest-Dorsten braucht eine neue Identität. Der Stadtteil hat gleich mehrere Probleme: Ein Geschäftszentrum mit geringer Kaufkraft, zerbröselnde Wohnungsbaubestände, viele Bürger mit Transferleistungen und Migrationshintergrund.

Auf fast 150 Seiten hatte die Stadt Dorsten die Ideen für ein „Integriertes Handlungskonzept für den Stadtteil Hervest-Dorsten“ zusammengestellt mit einer Fülle von Möglichkeiten – von baulichen Veränderungen bis zu Netzwerken, sozialer und kultureller Infrastruktur, Mitmachaktionen. Alles zusammen könnte Investitionen von 35 Millionen Euro auslösen, 13 Millionen privates und 22 Millionen öffentliches Geld hat die Stadt Dorsten für möglich gehalten und jetzt gibt es für dieses Jahr eine erste öffentliche Rate, nämlich 1,4 Millionen für Planungskosten.

Insgesamt hat der Regionalrat 10,4 Millionen in Aussicht gestellt, verteilt auf die Jahre bis 2013. Damit erhält die höchstmögliche Förderung, um mit dem Geld „die Qualität des Stadtteils herauszubilden und urbanes Zusammenleben nachhaltig zu sichern“.

Das Kernstück aber wird mit diesem Förderprogramm noch nicht angegangen: Das Zechengelände. Hier ist eine neue Einzelhandelsnutzung vorgesehen, ein umfassendes kommerzielles Kultur- und Freizeitangebot, gemeinnützige Begegnungs- und Kommunikationsorte, die Gestaltung von Freiraum bis hin zur Ausweisung neuer Gewerbeflächen. Dieser Bereich soll gemeinsam mit der nebenliegenden Ruhrgasfläche und dem Kohlenhafen am Wesel-Datteln-Kanal in das Regionale Wirtschafts-Förderungsprogramm (RWP) aufgenommen werden. Auch da hofft Dorsten auf zehn Millionen Euro Landesmittel.

Der erste konkrete Schritt für die Stadtteilerneuerung erfolgt noch in diesem Monat: Der Kaufvertrag zwischen der Ruhrkohle und dem Investor Prisma Immobilien ist unterschriftsreif. Schon vor zwei Monaten hatte die Ruhrkohle durchblicken lassen, der Vertrag sei nun ausgehandelt. Dabei geht es um das zentrale Gebäudeensemble, das unter Denkmalschutz steht sowie um eine große Fläche längs der Hervester Straße.
 

Quelle: www.marlaktuell.de