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K1-Magazin bei Hähnchen Finke
 


Foto ã Ludger Konopka

Fernsehen hilft. Der Dorstener Gastronom Heinz-Peter Finke hat das erkannt, zugepackt und schwimmt seitdem auf einer Erfolgswelle. Sein Grillrestaurant an der Borkener Straße ist seit einem halben Jahr eine Goldgrube – wieder. Denn das war sie schon einmal. Dann kam der Niedergang, dann kam das Fernsehen, dann kam der Aufschwung. Und jetzt kam das Fernsehen schon wieder: Um den Glanz des neuen Erfolges einzufangen.


Als der Vater von Heinz-Peter Finke 1966 mit der Hähnchen-Klause startete, machte er das Angebot schnell stadtbekannt. 1990 kam sein Sohn an seine Seite und startete einen Party-Service, fünf Jahre später übernahm er auch den Betrieb seines Vaters. Alles lief gut.

Doch seit einigen Jahren geht es steil bergab. „Die Menschen haben weniger Geld in der Tasche, nach der Umstellung auf den Euro ist vieles anders geworden“, bilanziert Heinz-Peter Finke (44). Die Jugend kam nicht. Und die Zahl der Mitbewerber hat sich vervielfacht. Es musste was passieren.

Das Schlüsselerlebnis verschaffte ihm seine Lebensgefährtin. Sie sah Anfang Juni 2008 im Fernsehen „Hagen hilft“ auf Kabel 1. Dann ging alles Schlag auf Schlag: Meldung beim Fernsehsender, Antwort, Treffen mit dem Unternehmensberater, eine erste Analyse und die Erkenntnis: Da geht noch was.

Das hatte Heinz-Peter Finke gerade ganz anders erlebt. Bei seiner Hausbank hatten sich Schulden in sechsstelliger Höhe angehäuft. Und die war nicht bereit, ihm noch einmal Geld zu geben für seine Ideen und Umbauten.

Die Einstellung änderte sich, als ein neues Unternehmenskonzept auf dem Tisch lag. Zwei Stunden nach dem Treffen gab die Sparkasse Vest die mündliche Zusage und noch einmal konnte eine fünfstellige Summe ins Unternehmen gesteckt werden: Für Umbauten und Werbung, für Optimierung und eine Umstellung des Angebotes: Mittagstisch wurde gestrichen, eine eigene Curry-Soße entwickelt (die jetzt vermarktet wird), Essen auf Fitness umgestellt, Personalkosten gestrichen und die Hälfte der Produkte von der Karte genommen.

Als die Geschichte von „Hähnchen-Finke“ am 18. September 2008 im Fernsehen lief, war das ein Knüller: Keine Sendung hatte so viele Zuschauer, der Gastronom wurde von neuen (und alten) Gästen überrannt. Und er nutzte die Gunst der Stunde, freute sich mit seinen Kunden, machte sich mit seinem originellen Essens-Angebot kürzlich auf dem Dorstener Wirtschaftsempfang bekannt.

Längst ist klar, dass das kein Strohfeuer ist: Seine zehn Mitarbeiter musste er um drei Aushilfen erweitern. Bis März begleitet ihn der Unternehmensberater weiter. Die Alt-Schulden kann er sauber abbauen und hat sogar noch was über, um die nächsten Investitionen anzugehen. Schließlich ist noch nicht alles perfekt.

Auch das Fernsehen ist beeindruckt. Am Donnerstag war Kabel 1 wieder da, um die erstaunliche Entwicklung zu dokumentieren. Am 26. Februar (22.15 Uhr, K1-Magazin) ist es zu sehen.

Allein der Kontakt mit „Hagen hilft“ ist schließlich nicht das Geheimnis des Erfolges. Das Marler Schnitzelhaus suchte dort auch seine Rettung. Doch nach der Analyse konnte der Unternehmensberater nur noch die Bücher schließen. Und dem Chef bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle helfen.
 

Quelle: www.marlaktuell.de

Weitere Infos: www.hahn-finke.de