www.meinDorsten.de -  Das aktive Dorsten-Portal für Bürger und Unternehmer!

Tagesnachrichten
Sport in Dorsten
Geschäftsaktionen
Newsletter
News-Archiv
Werbe-Archiv

meinDorsten NEU























 
 

Dorsten-Aktuell


4,4 Mio. Euro sollen die Wirtschaft beflügeln


WinDor hatte geladen und viele Handwerker waren am Mittwoch gekommen. Informationen zum Konjunkturpaket II standen auf der Tagesordnung: 4,4 Millionen Euro sollen noch in diesem Jahr die Wirtschaft beflügeln.

Auch den örtlichen Handwerksbetrieben machen die Auswirkungen der Krise zu schaffen. Groß war daher das Interesse an einer Veranstaltung über das Konjunkturpaket II, zu der WinDor Mittwoch ins Rathaus eingeladen hatte – ursprünglich sollten nur die sieben Innungsmeister über den Stand der Dinge unterrichtet werden, aber wegen der starken Resonanz war die Einladung ausgeweitet worden. So versammelten sich rund 30 Vertreter von Handwerksbetrieben im kleinen Sitzungssaal.

„Die Politik muss erkennen, dass es jetzt schon brennt und nicht erst in ein paar Monaten“, schilderte ein Sprecher aus der Runde die Probleme der Unternehmen, ihre Aufträge in der Hoffnung auf bessere Zeiten zu strecken: „Wir Handwerker sind bekannt dafür, dass wir nicht gern Leute entlassen oder in Kurzarbeit schicken.“

„Wir haben uns vorgenommen, so schnell wie möglich zu reagieren“, versprach Bürgermeister Lambert Lütkenhorst im Namen des Rates. Er zeigte aber auch die Gründe dafür auf, dass es verfrüht gewesen wäre, zu diesem Termin ins Rathaus schon Geldkoffer oder Auftragsbücher mitzubringen.

Einige Gesetzesklippen müssen zunächst noch umschifft, viele Detailfragen geklärt werden, bis die Stadt ihren Anteil von 8,8 Mio. Euro in die Wirtschaft pumpen kann. Erleichtert werden soll dies durch eine Info-Börse, bei der das Land unmittelbar mitteilt, welche Maßnahmen zulässig sind und welche nicht. Außerdem soll eine Tauschbörse unter den Kommunen gewährleisten, dass die Städte untereinander regulieren können, wie die starren Festlegungen in einen Bildungs- und einen Infrastruktur-Bereich aufgelockert werden können.

Die Gesprächsteilnehmer nahmen die Zusage des Bürgermeisters mit, dass die Aufträge möglichst so gestaffelt und vergeben werden sollen, dass davon Betriebe aus der Region profitieren. Die Stadt will alle sofort unterrichten, wenn es voraussichtlich ab Mitte März neue Entwicklungen gibt. Die Zeit drängt: Die Hälfte der Mittel soll bereits dieses Jahr investiert werden, der Löwenanteil des Restes 2010.

Quelle: Dorstener Zeitung.de