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Ali zum Dessert. Leben in einer neuen Welt.

Lesung der Bestseller-Autorin Hatice Akyün am Mittwoch, 27.05.09, 19:00 Uhr, Stadtbibliothek Dorsten

Viele Nachfragen hat es gegeben, jetzt steht er fest: der Ersatztermin für die Lesung mit der Spiegel-Bestsellerautorin Hatice Akyün, die aus Krankheitsgründen die Lesung „Ali zum Dessert“ während der diesjährigen Frauenkulturtage kurzfristig absagen musste. Am Mittwoch, den 27. Mai, wird sie nun auf Einladung der Gleichstellungsstelle um 19:00 Uhr in der Stadtbibliothek Dorsten lesen.

Mit Witz und Temperament erzählte Hatice Akyün in ihrem ersten Buch „Einmal Hans mit scharfer Soße“ von ihrem Leben zwischen Berlin und dem Bosporus und den Irrungen und Wirrungen, ihren deutschen Traummann, einen „Hans mit scharfer Soße“ zu finden. Doch als sie dem charmanten Ali begegnet - einem türkischen „Hans“ kommt alles ganz anders. Was sich an Turbulenzen bei der folgenden Familienzusammenführung im Spagat zwischen den Kulturen ergibt, beschreibt Hatice Akyün in „Ali zum Dessert“. Pointiert und mit viel Humor rückt sie dabei den Eigenarten ihrer türkischen und deutschen Landsleute zu Leibe und lässt Leserinnen und Leser teilhaben am Abenteuer, in zwei Familien und zwei Welten zu Hause zu sein.

Da hat der Vater viele Jahre darum gebetet, dass seine letzte ledige Tochter endlich heiratet, ja sogar ein Lamm geopfert, damit dieser Wunsch endlich in Erfüllung geht - nun aber steht die Tochter vor dem Problem, ihrer Familie beizubringen, dass es plötzlich ganz schnell gegangen und sie zudem schwanger ist.

Die Autorin Hatice Akyün wurde 1969 in Akpinar Köyü in Zentralanatolien geboren und kam im Alter von drei Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihre Eltern waren Analphabeten. Traditionell erzogen und aufgewachsen in Duisburg-Marxloh, sollte sie gleich nach der Schule heiraten. Doch sie hatte andere Vorstellungen vom Leben, machte zunächst eine Lehre am Amtsgericht, holte das Abitur nach und ging als Aupair nach New York. Ihre journalistische Karriere begann sie als Gerichtsreporterin mit Interviews türkischer Angeklagter, arbeitete dann für das Lifestyle-Magazin „Max“, später als freie Journalistin u.a. für den „Spiegel“, „Emma“, „Brigitte“ und den „Tagesspiegel“. Sie schrieb u.a. über Frauen in Afghanistan, junge türkische Akademikerinnen in Istanbul und den Brandanschlag von Solingen zehn Jahre danach. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin und Köln.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek statt. Karten für die Lesung sind zum Preis von fünf Euro in der Gleichstellungsstelle, der Stadtbibliothek, dem Bürgerbüro und der Stadtinfo im Lippetorcenter erhältlich.

Für die Lesung während der Frauenkulturtage erstandene Karten behalten für den neuen Termin ihre Gültigkeit.

Weitere Informationen unter Tel.: 02362 66-3420 (Gleichstellungsstelle).