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Benefiz-Spiel der Klaus-Fischer-Traditionself

 

Mit Fußball kann man in Dorsten doch noch ein größeres Publikum anziehen. Rund 2200 Menschen kamen am 20. Mai zum Benefizspiel der Klaus-Fischer-Traditionself gegen eine Dorstener Promi-Mannschaft.
 
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Willi Lippens setzt sich mit allen Tricks gegen Berthold Janert durch.
Fußball-Legende Klaus Fischer hatte ein Team aufgeboten, bei dem die Fußball-Kenner mit der Zunge schnalzten. Olaf Thon, Klaus Fichtel, oder auch Ingo Anderbrügge sind auch noch Jahre nach dem Karriere-Ende ein Begriff.

Die jungen Zuschauer, die die meisten Spieler der Fischer-Elf höchstens aus Erzählungen ihrer Großväter kannten, waren vor allem von Willi Lippens begeistert. Die Ente zeigte technische Tricks aus dem Lehrbuch und dribbelte immer noch mehrere Gegenspieler auf einem Bierdeckel aus.

Genau so elegant wie die Kicker auf dem Platz spielten sich die beiden Kommentatoren den Ball an den Mikrofonen zu. Ulli Potofski, altgedienter Fußball-Moderator und Sprecher der Hörspielserie "Teufelskicker", und Dirk Szczepaniak, Schermbecker Darsteller aus dem Wunder von Bern, hatten mit vielen lockeren Sprüchen das Publikum bald auf ihrer Seite.

Doppelrolle für Martin Biermann

Eine Doppelrolle auf dem Platz übernahm Martin Biermann. Da Frank Kurt zu spät kam, hütete Biermann erst das Tor der Traditionself und löste später Stefan Fröhlich in der Dorstener Mannschaft ab.

Auch wenn das Tempo, dem Alter der Kicker entsprechend, eher gemächlich war, war das technische Niveau sehr hoch. Denn auch auf Dorstener Seite spielten mit Michael Pröpper und Jürgen Nabrotzki zwei Ex-Profis, und viele andere waren in den höheren Amateurligen am Ball.

Die ersten beiden Tore für die Gastgeber machten aber ganz andere. Den Ausgleich zum 1:1 erzielte der erste Beigeordnete Gerd Baumeister und das 2:4 schoss Thomas Boos von der FDP, die beide den Ball von Pröpper aufgelegt bekamen.

Kein Fallrückzieher von Fischer

Auf Tore oder gar einen Fallrückzieher von Klaus Fischer warteten die Zuschauer aber vergebens. Lediglich einen Lattentreffer des Torjägers gab es zu sehen. Dafür ließen sich seine Mannschaftskollegen aber nicht lumpen.

Ingo Anderbrügge eröffnete mit dem 5:2 eine zweite Halbzeit mit neun Toren. Die Dorstener Konter-Taktik ging nur selten auf, da der Geist zwar willig, aber das Fleisch immer schwächer wurde. Immerhin sorgten Martin Schmidt, Trainer des SV Hardt, und Michael Pröpper, doch noch für zwei Erfolgserlebnisse.

 

Quelle: Dorstener Zeitung