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Dorstens größter Innen-Gig

1500 Schüler des Petrinums werden die Sporthalle des Gymnasiums füllen, wenn am Freitag, 26. Juni, Jan Delay als Hauptgewinn des Einslive-Schulduells auftritt.

„Dann ist die Halle voll”, sagt Tobias Mattheis. Der 36-jährige Sportlehrer hatte am 27. März die entscheidende Frage – nach der Zahl der 69 Millionen Wählerstimmen für Barack Obama – annähernd richtig beantwortet.

„Das Team von Einslive hat sich lange hier mit uns nach Locations umgeschaut”, erzählt Wolfgang Gorniak. Eine 180 Quadratmeter große Tourneebühne für die acht Musiker plus Sängerinnen der Band „Disko Nr. 1” von Jan Delay ist unterzubringen, dazu viel junges Publikum mit Schülerausweisen des Petrinums. Und die Feuerwehr macht genaue Vorgaben.

Das Ergebnis: Schauplatz ist die Sporthalle, die aber selbst für internationale Basketball-Begegnungen noch nie für einen solchen Andrang ausgerüstet werden musste. „Es ist keine Schulveranstaltung”, betont der 56-jährige Schulleiter. „Einslive ist der Veranstalter.” Die Kölner machten mit ihrem Organisationsteam namens Mediagroup auch bei Wolfgang Gorniak durchaus Eindruck: „Die haben das professionell drauf.” – „Einslive macht keinen Unterschied zwischen uns und einem Arena-Konzert”, meint Tobias Mattheis.

Schon am Vortag des Konzerts beginnt die Ausstattung der Halle. „Kraftlastverteilplatten”, so beschreibt's der Sportlehrer, sollen den Holzboden schützen, der schließlich erst vor wenigen Jahren renoviert worden war. Stöckelschuhe sind tabu: So steht's auf den Eintrittskarten.

Deren möglichst gerechte Verteilung ist am Petrinum ein großes Thema. Privilegiert sind die 140 Abiturienten als Gewinner des Schulduells: Sie dürfen auch für je einen Gast namentlich gezeichnete Gratis-Tickets erhalten. Außerdem haben alle Jahrgangsstufen von der 7 bis 12 Zugriff. „Nach einer unverbindlichen Umfrage”, sagt Tobias Mattheis, „kommen pro Klasse nur zwei Schüler nicht”.

Um Schwarzhandel zu verhindern, werden die Lehrer die Karten erst am Konzerttag in den Klassen verteilen. Der Sender als Veranstalter hatte dringend darum gebeten. „Da kamen unsere Wünsche genau zusammen”, sagt Wolfgang Gorniak. „Das Konzert soll wirklich Freude machen” – und keinem Schulfremden einen Anlass für Randale bieten. Die Einslive Mediagroup stellt übrigens auch einen beachtlichen Stab von zwei Dutzend Security-Mitarbeitern.

Und die Kleinen? „Die Fünfer und Sechser”, erklärt Wolfgang Gorniak, „können nicht teilnehmen. Das hat auch Sicherheits-Aspekte.” Sie erleben dafür am Vormittag ein „Wasserfest” im Atlantis, organisiert vom Fachbereichsleiter Klaus Bartschat. Das sei weit mehr als ein „Trostpreis”, betont der Schulleiter. „Wir wollen sehen, ob das Wasserfest etwas auf Dauer ist.” Er habe alle anderen Schulleitungen angerufen, „und deren Sport-Referendare erbeten”.

Quelle: DerWesten.de


Spielt ein Konzert für die
Gewinner des Schulduells:
Jan Delay