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Wiedereröffnung Hallenbad Wulfen verschoben
 

 

Die Hallenbäder im Kreis schwächeln: In Dorsten-Wulfen muss die Wiedereröffnung des Hallenbades auf den 18. Januar verschoben werden, in Schermbeck dauern die winterlichen Sanierungsarbeiten diesmal bis zum 17. Januar.

Bereits seit Dezember laufen die Arbeiten am Freizeitbad in Barkenberg. Für Ausbesserungs- und Farbarbeiten wurde das Wasser abgelassen, für die Dachsanierung mussten Gerüste im Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken aufgestellt werden. Die Ausbesserungsarbeiten sind aber aufwändiger als erwartet. Der Saisonstart musste vom 10. auf den 18. Januar verschoben werden, weil die Dachsanierung mehr Zeit erfordert. Nach dem Abbau der Gerüste und einigen Restarbeiten steht eine Grundreinigung an, die von den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Trägervereins selbst organisiert wird. Erst dann kann wieder Wasser eingefüllt werden.

In Schermbeck laufen die Winter-Wartungsarbeiten seit dem 8. Dezember, sie sollten noch vor Weihnachten abgeschlossen werden. Doch darauf ist nichts geworden, neuer Termin ist nun der 17. Januar. Hintergrund ist die Lieferung und der Einbau eines defekten technischen Bauteiles.

Damit ist das Bad aber nicht perfekt. Ein Planungsbüro hat mittlerweile ermittelt, dass eine Komplettsanierung notwendig ist, für die fast 2,5 Mio Euro gebraucht werden: Das Bad aus dem Jahr 1978 hat angerostete Deckenträger und Undichtigkeiten im Planschbecken, eine geringe Fassadendämmung und eine 32 Jahre alte Wasserumlauf-Pumpe im Rang eines „Museumsstücks“. Fachleute raten zu einem Blockheizkraftwerk, es würde sich rechnen.

Zu diesem Ergebnis ist auch schon Dorsten gekommen, es will das Freizeitbad Atlantis künftig auf diese Weise beheizen – vielleicht sogar mit Energie aus der geplanten Großbiogasanlage aus dem Industriepark.

Die Nachbarstädte haben ähnliche Probleme mit ihren Bädern. Marl hat sich von städtischen Hallenbad im Jahr 2002 verabschiedet und 2008 das Hallenbad des Chemieparks übernommen. Aber auch kämpft man noch immer mit Sanierungsarbeiten. Und die Öffentlichkeit kann nur in unattraktiven Randzeiten ins Wasser.


Text-Quelle: Marl-Aktuell.de