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Dorsten-Aktuell


Ruhr.2010
Dorstener Imagefilm gut angekommen
 

Mit dem Dorsten-Imagefilm, den Filmemacher Christian Haake anlässlich der Ruhr-2010-Eröffnung gedreht hat, ist der Stadt ein ganz großer Wurf gelungen.

Diese Erfahrung hat nicht nur Dorstens Kulturhauptstadtbeauftragte Andrea Kortemeyer am Wochenende auf Zeche Zollverein gemacht. Dort wurde der Zwei-Minuten-Streifen neben den Filmen der anderen Revier-Kommunen mehr als 200 000 Gästen auf der großen Leinwand immer und immer wieder gezeigt – „und brauchte sich auch vor den Beiträgen größerer Städte nicht zu verstecken“, sagte Andrea Kortemeyer.

Was aber eine gehörige Untertreibung ist. Denn wer die Arbeit des aus Dorsten stammenden und in Wien lebenden Profis Christian Haake etwa mit den Werken aus Bottrop, Castrop-Rauxel oder Recklinghausen vergleicht, der hatte den Eindruck, der Dorsten-Film könne qualitativ auch neben guter Werbung im TV-Abendprogramm laufen, während die Nachbarkommunen über lange Strecken viel Langeweile bieten.

Während die meisten Kommunen nur Bauwerke zeigen, stellt Christian Haake weniger die Sehenswürdigkeiten in den Vordergrund, sondern bekannte und unbekannte Gesichter. „Eine Stadt lebt von den Menschen“, sagt Andrea Kortemeyer. Weswegen sie auch die Kritik des Kunstvereins-Vorsitzenden und Architekten Peter Broich nicht nachvollziehen kann, der Blicke auf Barkenberg in dem Imagefilm vermisst.

„Es fehlen ja auch andere Stadtteile, in zwei Minuten kann man nicht alles zeigen“, so Dorstens Kulturhauptbeauftragte. „Außerdem wäre es schwierig gewesen, ohne weitere Erläuterungen deutlich zu machen, warum gerade Barkenberg gezeigt wird.“ Denn Christian Haakes Film lebt vom atmosphärischen Wohlfühl-Charakter.

Er ist schnell geschnitten, kommt ganz ohne Kommentar und Sprecher aus, lebt allein von beschwingten Bildern, lässiger Musik und zeitgemäßer Film-Ästhetik – Zutaten, die nicht nur Außenstehende dem Auftraggeber Dorsten gar nicht zugetraut hätten. Weshalb der Film, den Christian Haake laut Andrea Kortemeyer „zum Freundschaftspreis erstellt“ hat, einen überaus sympathisches Bild der Lippestadt zeichnet und auch zu anderen Gelegenheiten wie Messen, Empfängen oder offiziellen Präsentationen wie geschaffen ist.

Quelle: DorstenerZeitung.de
 

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