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Dorsten-Aktuell


Neuer Investor übernimmt den Bahnhof am 1. April
 

Die Signale für die Zukunft des Dorstener Bahnhofs stehen endgültig auf Grün: Noch an diesem Freitag soll beim Notar der Kaufvertrag besiegelt werden.
Der Dorstener Investor Thomas Fründt will im Erdgeschoss des Gebäudes ein Gastronomiekonzept mit "hohem Wohlfühlfaktor" verwirklichen.

 Betreiber der Restauration, die im alten Wartesaal einen Veranstaltungsraum für Gesellschaften vorsieht, wird dem Vernehmen nach eine regionale Brauerei.

Das Konzept für das Innen-Design übernimmt ein Hamburger Büro, das bereits mehrere Top-Hotels und erfolgreiche Gastro-Ketten eingerichtet hat. "Absolute Profis" seien die Partner, mit denen er zusammenarbeite werde, erklärt Thomas Fründt.

Zum 1. April wird der Dorstener, Projektentwickler im Immobilien-Sektor von Beruf, das Bahnhofsgebäude von der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft WinDor offiziell übernehmen. "Dann werden erst einmal Sicherungsarbeiten vorgenommen", erläutert er. Heißt: Es werden die Löcher im Dach geflickt, dann geht es an die Türen und Fenster.

Auch Außengastronomie ist vorstellbar

Thomas Fründt hofft, dass die Bahn das Genehmigungsverfahren zügig gestalten wird. Denn wegen der geplanten Gastronomie widerfährt dem Empfangsgebäude eine Nutzungsänderung. "Da geht es um Fluchtwege und so weiter. Das ist aber kein Hexenwerk", sagt Thomas Fründt. Die Bahn habe zwischen den Zeilen verlauten lassen, dass sogar eine Außengastronomie vorstellbar wäre. Der Investor will viel Wert auf das Ambiente legen. "Das Gebäude wird weiter als Bahnhof erkennbar sein und Identifikationsobjekt für die Dorstener werden", verspricht er.

Büros im Obergeschoss

Im zweiten Schritt will er das Obergeschoss angehen. Büros sieht er hier vor. "Ich fange aber erst an, wenn ich die künftigen Nutzer gefunden habe", sagt er. Interessierte können sowohl die Gesamtfläche (300 qm) als auch Einzelflächen mieten.

Schlussendlich ist das Dachgeschoss dran, das Thomas Fründt selbst für sein Büro nutzen möchte. "Das wird aber dauern, weil dies umfangreiche Gespräche mit dem Denkmalschutz mit sich bringt." Denn um genügend Licht zu bekommen, "muss man da baulich ins Dach eingreifen".
 

Quelle: Dorstener Zeitung