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Freie Grundstücke in Barkenberg sind nicht gefragt
 

Die Nachfrage nach bebaubaren Grundstücken in Wulfen-Barkenberg ist gleich Null. Das ergab eine Umfrage, gekoppelt an eine Werbeaktion, im Stadtteil. Stadtbaurat Holger Lohse hofft, dass mit Aufhebung des Bebauungsplanes und der Neuordnung in Barkenberg trotzdem noch Akzente gesetzt werden können.

Der seit 2006 laufende Stadtumbau hat Barkenberg verändert. Die durch Gebäudeabbruch gewonnenen Freiflächen könnten interessierten Bauwilligen Möglichkeiten eröffnen, mitten in Barkenberg Einfamilien- oder Mehrgenerationen-Häuser zu bauen.

Um herauszufinden, ob dafür Interesse besteht und welche Vorstellungen Bauwillige haben, startete die Stadt 2009 eine Umfrage unter dem Titel: „Neue Wohnungen für die Neue Stadt Wulfen - Ihre Meinung ist uns wichtig“. Stadtbaurat Lohse, Joachim Thiehoff vom Stadtumbau-Büro und Birgit Breustedt Stiepelmann von NRW.URBAN GmbH ziehen heute ein Resümee der Aktion.

Die Rückmeldungen auf rund 500 Infoflyer und Plakate lagen nahezu bei Null. Auch der Handel mit Gebrauchtimmobilien zeigt kaum Bewegung. Der allgemeine Trend zu weniger Kindern und die höhere Lebenserwartung älterer Menschen führen zu einer demografischen Veränderung. Eine sichtbare Nachfrage nach Neubauflächen besteht nicht.

Dreigeschossige Bebauung

Holger Lohse, Stadtbaurat der Stadt Dorsten, meint dazu abschließend: „Hier gilt es bei der Aufhebung des Bebauungsplanes und Neuordnung, das rechte Maß zu finden. Wir werden zur Abrundung des Erscheinungsbildes ein Baufeld für mehrgeschossigen niedrigen Wohnungsbau an markanter Stelle ausweisen. So kann ich mir nördlich der Ladenzeile eine dreigeschossige Bebauung vorstellen, die den Platz abrundet.“
 

Quelle: Dorstener Zeitung