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Bücherei Barkenberg soll bleiben
 

Für die Stadtteil-Bibliothek am Wulfener Markt soll es eine Zukunft geben. Sie soll enger an die Gesamtschule angebunden werden, muss aber künftig mit der Hälfte des bisherigen Personals auskommen.

Ein dahingehendes Konzept stellte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst am Dienstag erstmals der Wulfen-Konferenz vor, am heutigen Donnerstag wird der Rat informiert. Die Umsetzung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Finanzaufsicht.

Die Schließung zu vermeiden ist die Zielrichtung des Plans. Das Gemeindeprüfungsamt, es hatte unlängst das städtische Angebot durchforstet, hatte den Verzicht auf die Wulfener Zweigstelle nahegelegt, um Einsparungen im Bereich der Bibliotheken zu erzielen. Die Stadtbücherei in Maria Lindenhof sei dabei von den Prüfern als „attraktiv und gut positioniert“ bewertet worden, berichtete der Bürgermeister.

Das Einsparpotenzial der Barkenberger Bücherei belaufe sich auf rund 130 000 Euro, das sind im wesentlichen die Personalkosten der derzeit noch drei Mitarbeiter. Künftig, so wird es die Verwaltung dem Rat vorschlagen, soll die Bibliothek mit 1,5 Stellen auskommen. Christian Gruber soll als Leiter der Einrichtung in Wulfen bleiben.

Geführt werden soll sie aber nicht mehr als öffentliche Bücherei, sondern als Schulbücherei, die zusätzliche Öffnungszeiten anbietet. Träger ist die Gesamtschule. Vorgesehen ist außerdem ein Angebot von Veranstaltungen wie etwa ein Antiquariat, Bücherbasare und Jazz-Frühschoppen. Dafür hat Johannes Kratz, Schulleiter der Gesamtschule, ein Konzept vorgelegt, das der Bürgermeister als „sehr kreativ“ lobt. Bei der Umsetzung sollen die Einnahmen helfen, die im Wulfener Budget bleiben – rund 19 000 Euro.

Die engere Verzahnung mit der Gesamtschule liege auch deshalb nah, so meint die Verwaltung, weil von den 2200 aktiven Lesern (mit Büchereiausweis) nur 900 nicht entweder Schüler oder Lehrer der GSW sind. Ziel sei es aber, so Lütkenhorst, „neues Leserpotenzial zu generieren“. Noch umsichtiger als bisher sollen die Bibliotheken bei Neuanschaffungen handeln. Lütkenhorst: „Teure Bücher müssen nicht in Dorsten und Wulfen stehen.“

Quelle: DerWesten.de