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Lidl baut am Gemeindedreieck

 

14 Jahre lang wurde um den Standort gerungen, jetzt wird er endlich bebaut: Der Discounter Lidl geht an das Gemeindezentrum und setzt damit seine alten Pläne um.
Seit Jahrzehnten wirkt das Gelände zwischen Lippe und Borkener Straße, schräg gegenüber dem Gemeindedreieck, reichlich unsortiert: Wohnhäuser, eine alte Schreinerei, Gastronomie, Handel.

Mitte der 90er Jahre sah Lidl in dem Schnittpunkt der Ortsteile Altstadt, Holsterhausen und Hervest-Dorsten einen idealen Standort für einen Lebensmittel-Discounter. Doch er stieß auf Widerstand, weil alle drei Stadtteile befürchteten, nach hierhin Kunden abzugeben. Politik und Verwaltung wollten deshalb die Ansiedlung verhindern. Doch gegen einen Markt mit nur 700 Quadratmetern war rechtlich nichts auszurichten. Die Baugenehmigung musste erteilt werden.

Aber es fand sich noch eine weitere Verhinderungs-Möglichkeit: Wie kann man von der breiten Borkener Straße aus den Markt erreichen? Und das auch noch, ohne durch Verkehrsströme und Parkplätze die Anlieger zu belästigen. Vor sieben Jahren stoppte eine Klage beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen die Bauvorbereitungen.

Als 2006 endlich eine Lösung gefunden war, die alle Beteiligten zufrieden stellte, hatte Lidl neue Wünsche: Es wollte eine größere Verkaufsfläche, die sich dem inzwischen gewandelten Käuferverhalten anpasst. Das aber lehnten die Politiker ab.

Mittlerweile bot sich ein anderer Standort für Lidl an, nämlich das neue Einkaufsgebiet auf dem Fürst-Leopold-Gelände. Doch nachdem man mehr als ein Dutzend Jahre für den Standort am Gemeindedreieck gekämpft hatte, mochte der Discounter offenbar nicht plötzlich alle Pläne und Argumente über den Haufen werfen. Er baut nun in Lippe-Nähe. Für das Zechengelände muss sich Ralf Ehlert einen anderen Discounter suchen.

Quelle: Marl-Aktuell.de