www.meinDorsten.de -  Das aktive Dorsten-Portal für Bürger und Unternehmer!

Tagesnachrichten
Sport in Dorsten
Geschäftsaktionen
Newsletter
News-Archiv
Werbe-Archiv

meinDorsten NEU























 
 

Dorsten-Aktuell


„Extraschicht“ vor der Kulisse von Fürst Leopold

Die Zeit der reinen Ankündigungen ist vorbei, für dieses Jahr sind Fakten angesagt: Das Gelände Fürst Leopold soll im Sommer Veranstaltungsort für die „Extraschicht“ sein, das Sommerfest der Kulturhauptstadt Ruhr. Den grünen Platz zwischen dem historischen Gebäude-Ensemble aufzuarbeiten, ist nicht das Problem.

Gleichzeitig soll das „Kreativ-Zentrum“ in der Lohnhalle fertig sein, kündigte in dieser Woche Ralf Ehlert, Geschäftsführer der Tedo (Tempelmann Dorsten), die das gesamte Zechengelände gekauft hatte. Ende des Jahres soll der Discounter (hinter der Kaue) eröffnen, Mitte 2012 die ersten Gewerbebetriebe kommen, Mitte/Ende 2012 der Lebensmittelmarkt (Rewe oder Edeka) im östlichen Bereich.

Die großen Probleme seien gelöst, so die Architekten Norbert Großer und Thomas Boos. Jetzt sind die kleinen Probleme dran. Die Voraussetzungen für einen Kreisverkehr sind abgeschlossen, mit dem die geplante Fürst-Leopold-Allee an die Halterner Straße (nahe Hellweg-Baumarkt) angeschlossen wird.

Juristisch wird der Zechenkomplex auf neue Füße gestellt. Jürgen Tempelmann hat Ende 2010 die „Ruhrstadt Stiftung“ gegründet, in die er seine Tochter Vanessa einbezogen hat und die den ehemaligen Oberhausener Beigeordneten und CDU-Bürgermeisterkandidaten Dirk Buttler als Vorstand hat. Die Stiftung dient Bildung, Erziehung, Ausbildung, Kunst und Kultur, Denkmalpflege, Naturschutz, Umweltschutz.

Konkret: Die Alt-Gebäude des Zechengeländes gehen in die Stiftung, außerdem die Gewinne, die aus den Neubauten für Discounter und Lebensmittel erzielt werden. Mit dem Geld soll in erster Linie der Bestand des Gebäude-Ensembles finanziell gesichert werden.

Später soll dieses Modell auch auf andere Bergbau-Standorte des Dorstener Investors Tempelmann ausgeweitet werden.

Planerisch ist der alte Baubestand auf dem Zechengelände schon aufgearbeitet, im Februar könnten Lohnhalle, Kaue und Trafogebäude aus der Bergaufsicht entlassen werden, danach, so Stadtbaurat Holger Lohse, könnte es kurzfristig Baugenehmigungen geben.

Im kommenden Jahr könnten sich die ersten Gewerbebetriebe am nördlichen Rand des Ex-Zechengeländes ansiedeln, meint Volker Dudek (RAG Montan-Immobilien). Das Gebäude, das mal als Jugendzentrum im Gespräch war, wird nun als Gründerzentrum gehandelt. Erst einmal ist das eine Idee.

Quelle: marl-aktuell.de