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Ruhrgas weicht für neues Gewerbegebiet
 

Das Zechengelände ist längst auf Abbruch eingestellt, jetzt greift die Veränderung auch auf das nebenliegende Ruhrgas-Gelände an der Halterner Straße über. Nur zweieinhalb Monate will eine Abbruchfirma brauchen, um das 90.000 qm große Areal zu räumen.

Labore und Pförtnerhäuser, Verwaltung und Garagen verschwinden, sie sind fast alle mehr als 50 Jahre alt. Sie werden als erstes entkernt und dann in Schutt gelegt. Eine Aufgabe, die die Stadt (sie hat die 90.000-qm-Fläche erworben) europaweit ausschreiben musste. Für 250.000 Euro reißt das alles nun eine Lingener Firma ab. Nur das ehemalige Kasino bleibt stehen, das mal als neues Hervester Jugendzentrum im Gespräch war.

Bei der als erstes anstehenden Entkernung mischt auch der Verein für Bergbau und Industriegeschichte mit, er will sich in der ehemaligen Maschinenhalle bedienen und prüfen, welche Teile noch für das Industriedenkmal aufbewahrt werden sollen.

An den Abriss schließt sich die Bodensanierung an, Umfang und Beginn sind aber noch unklar. Ziel ist es, die Fläche bis 2014 vermarktungsreif zu haben. Dann kann auch die Leopold-Allee durch diesen Teil des ehemaligen Industriegebietes geführt werden, die am Ende die neue Hauptverkehrsstraße für Hervest-Dorsten ist.

Übrig bleibt eine Fläche von 60.000 qm, die die Stadt für 35 bis 45 Euro pro qm für nichtstörendes Gewerbe verkaufen will. Ankauf, Zuschüsse, Sanierung und Verkauf könnten unterm Strich eine Null ergeben. Mit einem Gewinn rechnet die Stadt nicht. Eher mit neuen Arbeitsplätzen und steigenden Steuereinnahmen. Aber das ist ja auch ein Gewinn.

Quelle: marlaktuell.de