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Eine Zukunft für das Tierheim
 

Es bewegt sich was rund ums Tierheim: Ein neuer Vorstand will noch in dieser Woche der Verwaltung ein Konzept für die dringend sanierungsbedürftige Anlage im Hervester Ellerbruchpark vorstellen. Am kommenden Samstag und Sonntag (jeweils 11-18 Uhr) sind die Dorstener eingeladen zum Sommerfest.

Die Pläne könnten im Zuge des Projekts „Soziale Stadt Hervest“ schnell umgesetzt werden, hofft Heike Unkel. „Das hat nichts zu tun mit Politik, sondern mit meinem Hund“, erklärt die stellv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Hervest ihr Engagement.

Ein neues Konzept hatte die Verwaltung zur Bedingung gemacht für eine Zukunft des Tierheims. Die Alternative: Die Stadt könnte ihre Fundtiere in Nachbarstädten unterbringen und dafür zahlen anstatt in die eigene Einrichtung zu investieren. „Rechnen würde sich das nicht. Wenigstens eine Auffangstation wäre hier notwendig“, sagt Unkel.

Das Engagement der Unterstützer trägt Früchte: Binnen weniger Monate ist die Zahl der Mitglieder im Tierschutzverein (ist Träger des Heims) von 27 auf 70 gestiegen, 55 kamen zur Versammlung. Architekt Axel Steinau war bereit, den „Ist-Zustand“ der Anlage zu ermitteln. Das Ergebnis, wenig überraschend: „Die Gebäude sind stark sanierungsbedürftig oder abbruchreif, die Unterbringung der Tiere entspricht nicht der Norm“, beschreibt Heike Unkel. Dabei sehe das Ensemble nach Schönheitsreparaturen „ so ordentlich wie möglich aus“.

Zentraler neuer Bestandteil des Konzepts ist ein Café mit Wintergarten und einem Schulungsraum. Der soll „bespielt“ werden von „Graues Gold“ und „Mensch+Hund“ – zwei Dorstener Organisationen, die künftig ihren Sitz am Tierheim haben sollen. Sie organisieren etwa Hundebesuche in Senioren-Einrichtungen, beschäftigen sich mit Hundeerziehung. „Das Thema Umwelt, ein ‘grünes Klassenzimmer’ könnte man damit verbinden“, glaubt Unkel. Im Tierheim selbst werde sich Klaus Jökel weiter kümmern – er ist seit langem als „Hundeflüsterer“ für die vierbeinigen Dauergäste (etwa beschlagnahmte Kampfhunde) tätig.

Dem Beigeordneten Gerd Baumeister wird das Projekt vorgestellt. Am Ende wird die Frage nach dem Geld stehen. „Ich hoffe, dass es teilweise aus Mitteln der Sozialen Stadt bezahlt werden kann“, hofft Heike Unkel. Als Projekt könnte die Dorstener Arbeit die Sanierung übernehmen, schlägt sie vor, „vielleicht finden sich ja noch Firmen als Sponsoren für Material.“

Quelle: DerWesten.de

>> Sommerfest Tierheim Dorsten