Kooperation für
Barkenberg
Mit einer „Siedlungsvereinbarung“, die am Mittwoch
Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und LEG-Geschäftsführer
Thomas Hegel im Rathaus unterzeichneten, setzen Stadt und
Wohnungsunternehmen ihre Kooperation aus dem Stadtumbau
fort, die im Frühjahr formal ausgelaufen war. Neben der LEG
(1900 Wohnungen) ist auch die Dorstener Wohnungsgesellschaft
(392 Wohnungen) mit im Boot.
Die Partner verpflichten sich zunächst bis Ende 2014 darauf,
die soziale, sozioökonomische und städtebauliche Begleitung
des Stadtteils fortzusetzen. So wird etwa die LEG die
Fortführung des Stadtteilbüros (90 000 €), des Projekts
Winni (25 000 €) und den Bürgertreff (11 000 €)
unterstützen.

Beschlossen ist nun die Sanierung der sogenannten „Schiefergruppe“ am
Himmelsberg (98 Wohnungen). Im Spätsommer soll die Sanierung von Dächern,
Fenstern, Balkonen und Außenanlagen beginnen. Die LEG werde rund 1,4 Mio €
investieren, kündigte Thomas Hegel an. Den ursprünglich geplanten Abriss
abzulehnen, sei kein Ausstieg der LEG aus dem Stadtumbau, betont der
Geschäftsführer: „Wir machen es nur anders.“
Gemeinsames Ziel sei es, „dem Stadtteil ein positives Image zu geben“, betont
der Geschäftsführer. Dort sei durch Stadtumbau schon viel erreicht worden.
„Akzeptanz und Nachfrage steigen“, stellt LEG-Regionalleiter Thomas
Schwarzenbacher fest. „Die Summe der Erkenntnisse“ habe zum Verzicht auf den
Rückbau geführt. Derzeit seien mit Blick auf die Sanierung nur 70 der 98
Wohnungen in der Schiefergruppe zu finden, man sei aber zuversichtlich, nach
Abschluss der Arbeiten „ein Klientel anzuziehen, das aus eigener Kraft
zahlungsfähig ist“, so Hegel.
Über die Verwendung der übrigen Fördermittel für den Stadtumbau verhandelte die
Verwaltung am Dienstag mit der Bezirksregierung. „Sie stehen uneingeschränkt für
die ersten drei Abschnitte zur Verfügung“, so Stadtbaurat Holger Lohse. Über die
Verwendung der Gelder für den 4. Abschnitt müsse aber noch „intensiv verhandelt
werden.“
Quelle: DerWesten.de
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