Kino unterm Hammer
Der Kinokomplex an der Borkener Straße steht zur Versteigerung an – nur das
Gebäude, nicht der Kino-Betrieb, der geht weiter.
Zwei Millionen Euro ist laut Gutachten das Gebäude wert, 60 Prozent entfallen
auf das Kino mit seinen 635 Sitzplätzen (in fünf Sälen), der Rest betrifft unter
anderem das Ladenlokal (Kik). Der Gebäudeursprung stammt aus dem Jahr 1912,
1992/93 wurde das Gebäude in seine heutige Form gebracht.
Nach der Insolvenz des familienbetriebenen Kinos im Jahr 2006 schloss vor einem
Jahr Michael Meyer mit dem Insolvenzverwalter einen langfristigen Mietvertrag,
der auch von der anstehenden Zwangsversteigerung nicht betroffen ist. Meyer
führt mehrere Kinos im Ruhrgebiet.
Quelle: marlaktuell.de
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