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Ein Tag für Dorsten
Fast 20.000 Menschen auf dem Zechengelände


 

So feiern Sieger! Der WDR beschenkte die Stadt mit seinem Radiotag und Petrus band ein Schleifchen drum. Bei herrlichem Sommerwetter brummt die Innenstadt. Seit dem frühen Samstagmorgen tummelten sich tausende Bürger und auswärtige Gäste beim „Bürgerfrühstück“ in der Altstadt. Am Nachmittag ging die Party weiter mit sieben Open-Air-Konzerten auf dem Hervester Zechengelände, das sich zügig füllt. „Dass so früh so viele Leute da sind, haben wir noch nie erlebt“, so WDR-Sprecher Michael Mohr..

Der große WDR-Radiotag ist ein Meilenstein in der Stadtgeschichte. Das große Open-Air war Höhepunkt des Tages: mit sechs durchweg guten Bands und Musikern auf Fürst Leopold. Und mit 20 000 Besuchern Der vermutlich größte Menschenauflauf in der Stadtgeschichte.

Schon am Mittag hatten sich dort hunderte Musikfans versammelt, obwohl sich um 14.45 Uhr die Tore zum Open-Air-Festival öffneten. Seit der Duisburger Loveparade-Katastrophe geht Sicherheit vor. Um 12 Uhr hatten sich Veranstalter, Sicherheitskräfte und Verwaltung getroffen zur finalen Abnahme des Geländes, die Bürgermeister Lambert Lütkenhorst unterzeichnete.

Das Stadtoberhaupt, das mit seinen zehn Punkten beim Finale von „WDR2 für eine Stadt“ mit acht richtigen Antworten beim Bürgermeisterquiz entscheidend zum Erfolg beigetragen hatte, eröffnete um 11 Uhr auch die Radioshow, die Moderator Uwe Schulz live vom Platz der Deutschen Einheit übertrug.

Glücklich, wer da einen der Sitplätze am Toom-Markt ergattert hatte, um das Programm zu verfolgen. Vielen blieb nur, die an zahlreichen Ständen auf der Recklinghäuser Straße angebotenen Leckereien im Stehen zu verdrücken. Dabei: Für mehr Tische und Bänke blieb kein Platz. Für die Programmhöhepunkte – Stefanie Heinzmann und die Band „Katzenjammer“ kamen für Kurzauftritt vor ihren Konzerten – schwappten menschliche Wellen vom Marktplatz zum Recklinghäuser Tor.

Da hatte die Sparkasse Vest den roten Teppich augerollt für die Bürger, die den Wallgraben mit Wasser füllten und mit ihren Spenden die Stadtbrunnen sprudeln lassen. „Läuft gut“, freuten sich die Mitarbeiter Lisa Berger und Detlef Brand über den Wasserhahn im Dauerbetrieb.

Während Radio-Chefkoch Helmut Gote („Als gebürtiger Bottroper war ich früher oft in Dorsten unterwegs“) die Zubereitung seines orientalischen Lammragouts zelebrierte, waren nebenan die Damen der ev. Kirchengemeinde schon fertig mit Kochen: Mit drei verschiednen Suppen verwandelten sie das Pfarrhaus in einen Speisesaal.

Viele andere machten mit beim Bürgerfrühstück: Das Tierheim-Team um Heike Unkel warb für sein neues Konzept („Dass die Kneipe zu ist, wissen immer noch nicht alle.“) und um eines neues Domizil für seine Hunde und Katzen. Mit einem tiptop restaurierten VW Käfer, Baujahr ‘68, sorgte die Dorstener Arbeit für einen echten Blickfang. Im Zuge einer Qualifizierung haben ihn Jugendliche bis zur letzten Schraube zerlegt. „Zustand 1 minus und laut Gutachten 14 000 € wert“, berichtet Geschäftsführer Jürgen Erhardt. Der Verkauf soll das nächste Projekt
finanzieren helfen.

Um Ausbildung geht’s auch der Initiative „Myjob-Dorsten.de“. Handwerkskammer, IHK, Jobcenter und Agentur für Arbeit waren rund um den WDR-Lehrstellenbus versammelt. Das hatte sich rumgesprochen. „Viele Eltern und Jugendliche waren da, die gleich ihre Zeugnisse mitgebracht haben“, staunte Ulla Busch (Myjob-Dorsten.de).

Besonders kreativ: Die Fußball-Mädels des FC Rhade. „Fußballgeschichte im Süden des Münsterlandes“ formulierten sie ihren Anspruch per Transparent. Dorsten als Grenzstadt zwischen Ruhrgebiet und Münsterland war auch das Stichwort für WDR-Moderator Uwe Schulz.

Am Nachmittag dann das Konzert. Schon am Mittag warteten die ersten Gäste auf Einlass.
Bereits um 16 Uhr füllten 6000 Besucher das Gelände, lauschten dem Heimspiel der Dorstener Moekicks, gefolgt von Schmusesänger David Pfeffer (noch ein Heimspiel) und Katzenjammer.

Es wurde voll – aber nie zu voll.
Zu jeder Zeit gab es Pfade im Publikum, auf denen man vielleicht nicht frei ausschreiten konnte, aber doch vorwärts kam. Am späten Nachmittag schien eine kritische Grenze erreicht. Die Veranstalter bremsten den Menschenstrom gestaffelt an der Halterner Straße und sperrten den Zugang am Hellweg-Baumarkt, wo sich rasch anderthalb tausend Menschen sammelten. Nach einger halben Stunde gegen 19 Uhr wurde der Zugang wieder frei gegeben.Offiziell waren da knapp 19 000 Menschen auf dem Konzertgelände.

Quelle: DerWesten.de