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Stühle am Schölzbach sorgen für Diskussion
 

Die aufgestellten Stühle am Schölzbach haben zumindest einen Zweck bereits erfüllt: Sie regen zu Diskussionen an. Denn die Dorstener sind geteilter Meinung über das Kunstprojekt.

Von Unverständnis bis hin zu absoluter Begeisterung – die Resonanz der Dorstener Bürger auf die Kunst-Aktion „Stühle an den Schölzbach!“des Vereins „Virtuell-Visuell“ fällt äußerst unterschiedlich aus. Bereits vor der offiziellen Einweihung der Installation der Künstlerin Billie Erlenkamp am Donnerstag hatten die an sechs über das Stadtgebiet verteilten Stellen des Bachufers platzierten Sitzgelegenheiten für einige Irritationen gesorgt – und für so manche Diskussion. Bürgermeister Lambert Lütkenhorst sprach bei der Eröffnung der Kunstaktion von einer „verrückten Idee“ – und meinte dies in positivem Sinne: „So kann Kunst Geschichte in der Stadt lebendig machen.“

Nicht alle Dorstener können in der Aktion allerdings Sinn und Zweck erkennen. Auf unseren Online-Aufruf meldete sich zum Beispiel eine Leserin namens „Petra“, die die Kunstobjekte kurz und bündig als „absoluten Schwachsinn“ bezeichnete. Der Beitrag von „a.s.“ geht in die andere Richtung: „Ein tolles Projekt, Dank an die Künstlerin“, schreibt sie: „Wir in Dorsten sollten den Schölzbach in neuem Glanz zur Geltung kommen lassen. Schließlich kann ein Bach ein Stadtbild nur verschönern.“

Schölzbach-Anwohnerin Birgitta Ullrich findet die Idee grundsätzlich sehr gut, die Bevölkerung mit der Geschichte des Bachs vertraut zu machen: „Auch die kleinen Geschichten lassen einen beim Lesen schmunzeln“, sagt sie. Nichts anfangen kann sie allerdings mit den Standorten und den Blickrichtungen, in denen die Stühle aufgestellt sind.

Ihrer Meinung solle die Stadt in die „Pflege und Erhaltung bereits vorhandener Bänke“ und des Umfelds investieren: „Vielleicht sollte der Bürgermeister sich mal den Freiherr-von-Raesfeld-Weg ansehen.“ Denn der erst vor einem Jahr erneuerte Kinder-Spielplatz in der Nähe der Stühle werde schon jetzt nicht mehr gepflegt.

Künstlerin Billie Erlenkamp hoffte bei der Vorstellung ihres Kunstprojekts darauf, dass auch bei den Anrainern des Baches durch die Aktion ein Umdenken entstehe: „Vielleicht begreifen sie ihre hinteren Gartenecken nun als Ufergrundstück und gestalten sie dementsprechend.“ Anwohnerin Ingrid Hülsdünker äußerte gegenüber der Dorstener Zeitung jedoch die Sorge, dass die direkt an ihrem Grundstück installierten Stühle zum „Vandalismus“ einladen.

Außerdem: „Der Bach ist vor lauter Unkraut nicht zu sehen, jedoch ist unser Grundstück voll unter Beobachtung geraten. Wir fühlen uns wie auf dem Präsentierteller“, schreibt sie: „Gefragt wurden wir nicht.“

Angelika Krumat, Vorsitzende des Kunstvereins „Virtuell-Visuell“, spricht schon jetzt von einem Erfolg der Kunstaktion: „Sie sollte ja zu Gesprächen und Diskussionen herausfordern.“

 

Quelle: Dorstener Zeitung