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Lippetor in Dorsten: Jetzt geht es in die Breite

Wenn es nach den ursprünglichen Plänen ginge, dann wäre vom Lippetorcenter schon längst nichts mehr zu sehen.
Aber die Pläne entwickeln sich und die neueste Variante heißt: Eine Etage weniger, dafür mehr in die Breite.
Grund ist ein SB-Warenhaus, das 4000 qm haben will.

Zunächst hatte es geheißen, das neue Kaufhaus komme mit der Fläche des alten aus, im letzten Jahr kam die erste Erweiterung:
Auch die beiden Wohnhäuser nebenan auf dem Westwall sollen einbezogen werden. Die Verkaufsfläche stieg von 11.500 auf 12.500 qm. Jetzt will der Investor Herbert Krämer auch noch das alte Kinderheim dazu nehmen (zumindest teilweise). Im Gegenzug sinkt die Zahl der Verkaufsgeschosse auf zwei.

So sehen die aktuellen Planungen aus, die am kommenden Dienstag (23. Oktober, 17 Uhr, Rathaus) vom Planungsausschuss behandelt werden:

Unterirdisch gibt es zwei Parkebenen. Auf der unteren Verkaufsebene gibt es kleinflächige Läden von 200 bis 1200 qm, in der oberen Verkaufsebene siedelt sich ein „Ankermieter“ an (die Rede ist von Kaufland), dazu kommen weitere Läden – insgesamt sind es 18. Das Angebot wird ergänzt durch Gastronomie. Die Fußgängerbrücke über den Kanal bekommt einen Zugang zur oberen Ebene. Aufzüge, feste Treppen und Fahrtreppen verbinden die Ebenen.

Die Ratskommission für Stadtentwicklung hat sich bereits der neuen Idee angenommen und „unterschiedliche Anforderungen an die Planung formuliert“, wie es in der Sitzungsvorlage heißt: Städtebauliche Einbindung, architektonische Getaltung, Erreichbarkeit des Kanalufers und die Verkehrsführung gehörten dazu. Grundsätzlich ist das Modelel „auf allgemeine Zustimmung getroffen und ist zur Umsetzung empfohlen worden“.

Anders als bei den bisherigen Plänen geht es jetzt aber nicht so schnell. Es muss ein „vorhabenbezogener Bebauungsplan“ beschlossen werden. Vielleicht hat es der Investor aber auch gar nicht mehr so eilig wie früher (Abriss war schon für Hebst 2011 angekündigt). Schließlich sollen die „Mercaden Dorsten“ nicht in eine Eröffnungs-Konkurrenz zu den „Arcaden“ in Recklinghausen geraten.

Quelle: marlaktuell.de