www.meinDorsten.de -  Das aktive Dorsten-Portal für Bürger und Unternehmer!

Tagesnachrichten
Sport in Dorsten
Geschäftsaktionen
Newsletter
News-Archiv
Werbe-Archiv

meinDorsten NEU























 
 

Dorsten-Aktuell


 

Letzter Rettungsversuch fürs Wulfener Hallenbad


Bild: Franz-Josef Vospohl kämpft für das Hallenbad Wulfen.

Das Hallenbad in Barkenberg ist bekanntlich akut von der Schließung bedroht, da im Haushaltsplan der Stadt der Zuschuss für das Bad auf nur noch 100.000 EUR pro Jahr festgeschrieben wurde. Alle weiteren Ausgaben muss der Trägerverein selbst erwirtschaften. Die Gesamtkosten für den Betrieb liegen aber jährlich bei cirka 260.000 Euro, eine große Aufgabe also. Bisher konnten durch den Verein lediglich 60.000 Euro aufgebracht werden, zu wenig um dem Bad eine Zukunft zu geben.

Der Versuch 1.000 Mitglieder für einen Förderverein zu gewinnen, die dann mit ihren Beiträgen zur Rettung des Hallenbades beitragen, ist gescheitert. Nicht einmal die Hälfte der erforderlichen Mitglieder konnte gewonnen werden. Nur zehn EUR sollte der Beitrag pro Monat für Erwachsene und fünf Euro für Jugendliche betragen, der Familienbeitrag 15 Euro. Der Rest müsste ohnehin über Eintrittgelder eingenommen werden.

Trotz großer Anstrengungen ist die erforderliche Zahl an neuen Förderern noch nicht zusammen gekommen. Franz-Josef Vospohl, Kassierer des Trägerverein Hallenbad Dorsten-Wulfen sieht aber einen Silberstreifen am dunklen Horizont: „Glücklicherweise bekommen wir vom Förderverein fürs Gemeinschaftshaus „Pro GHW“, Schützenhilfe. Zusammen möchten wir eine Bürgerversammlung einberufen, um noch einmal auf die Situation aufmerksam machen.“ Vospohl ist von der Notwendigkeit des Erhalts überzeugt: „Es geht hier um das Überleben fürs Schulschwimmen, die Wassergymnastikgruppen, das Allgemein- und Vereinsschwimmen.“

Ende November soll die Bürgerversammlung die notwendigen Weichen stellen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Im kommenden Jahr wird das 1983 in Betrieb gegangene Bad 30 Jahre alt.
 

Quelle: marlaktuell.de Foto: Bludau