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"Feind ist, wer anders denkt" - Wanderausstellung über die Staatssicherheit der DDR in Dorsten

Die Wanderausstellung der Stasi-Unterlagen-Behörde "Feind ist, wer anders denkt" erreicht in Dorsten ihre 36. Station. Die Ausstellung dokumentiert Entstehung, Aufgaben und Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Sie erläutert, wie das MfS durch Überwachung, Bespitzelung und Unterdrückung die Macht der Staatspartei SED sicherte. Im Vordergrund steht dabei das Schicksal der Menschen, die ins Visier der Staatssicherheit gerieten – in Ost und West.

Die Ausstellungseröffnung findet in Anwesenheit des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, des Bürgermeisters der Stadt Dorsten, Lambert Lütkenhorst und Franz-Josef Stevens vom Trägerverein Altes Rathaus, statt.

Öffnungszeiten:

  • 8. November – 30. November 2012
    montags bis freitags 9.00 bis 18.00 Uhr 
    samstags 10.00 bis 13.00 Uhr

Ort:

  • Bildungszentrum Maria Lindenhof, 
    Im Werth 6, 46282 Dorsten

Die Ausstellung ist in drei Hauptebenen gegliedert:

  • MfS-Ebene ("Täter-Ebene")
    In insgesamt neun Themenkreisen wird die Geschichte des MfSaufgezeigt. Ausgewählte Einzelfragen werden in insgesamt sechs Exkursen vertiefend aufgegriffen.
  • Betroffenen-Ebene
    Am Beispiel von 13 Biografien werden die Auswirkungen der menschenrechtsverachtenden Tätigkeit der SED-Geheimpolizei konkretisiert.
  • Zeitleiste
    Ausgewählte Daten der deutsch-deutschen und internationalen Politik skizzieren den zeitgeschichtlichen Rahmen.

Die Ausstellungsebenen werden durch themenbezogene Medienstationen ergänzt.

Während der Ausstellungszeit steht eine fachkundige Mitarbeiterin der Stasi-Unterlagen-Behörde den Besuchern für Informationen und Auskünfte zur Verfügung. Auf Wunsch werden Führungen durch die Ausstellung angeboten. Interessierte Besucher können Anträge auf Akteneinsicht in die Stasi-Unterlagen stellen.

Der Eintritt ist frei.

Begleitmappe zur Ausstellung

"Feind ist, wer anders denkt" - Video zur Wanderausstellung über die DDR-Staatssicherheit (Ort Brüssel)