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Landes-Geld für das Lippetor:
Die „Mercaden“ wollen 2015 eröffnen

 

Das Lippetorcenter ist verbarrikadiert, von Veränderungen ist weit und breit nichts zu sehen. Doch das wird sich nächstes Jahr ändern, verspricht Heribert Krämer. Er hatte das Center gekauft und will im Frühjahr 2015 dort die „Mercaden“ eröffnen.

Die Politiker haben die neuen Pläne inzwischen abgesegnet und die Bezirksregierung hat der Stadt 1,074 Millionen Euro spendiert, damit der „Lippetorplatz“ umgestaltet werden kann. Es geht um eine bessere Verzahnung von Kanal, Fußgängerbrücke und Altstadt. Dazu sollen die Brücken am West- und Ostwall zurückgebaut und der unansehnlich und in die Jahre gekommene öffentliche Raum neu gestaltet werden. Damit wird die Neubebauung besser städtebaulich integriert.

Genau das hatte der Projektentwickler Heribert Krämer als Voraussetzung gefordert, bevor er sein Einkaufscenter mit einem Vollsortimenter-Kaufhaus (4000 qm Verkaufsfläche) und bis zu 50 weitere Läden verwirklicht (insgesamt 12.500 qm). Noch nicht entschieden ist, ob der Bau eher länglich oder eher in die Höhe (drei Etagen) geht.

Inzwischen wurden in die Pläne die Wünsche der Öffentlichkeit eingearbeitet: Zwei Ausgänge zum Kanal, einer aus dem Erdgeschoss, einer in Höhe der Hochstaden-Brücke. Die Gastronomie soll sich zum Kanal hin erweitern können – wenn Kunden und Betreiber einen Bedarf sehen. Das Innere bekommt mehr Licht.

Die Bauentscheidung hängt von der Unterschrift eines großen Lebensmittel-Händlers ab – dann beträgt die Vermietungsquote mehr als 60 Prozent und die Banken tragen die Finanzierung mit.

Bis Sommer nächsten Jahres soll die Baugenehmigung vorliegen, dann könnte das Alt-Gebäude abgerissen und in eineinhalb Jahren Bauzeit ein neues errichtet werden.

Inzwischen wurden sogar schon Gespräche mit möglichen Center-Managern geführt. Der Komplex soll nach der Fertigstellung – branchenüblich – an einen Fonds verkauft werden.

Quelle: marlaktuell.de