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Woolworth kehrt zurück nach Dorsten!

Nach fast vier Jahrzehnten hatte Woolworth im Sommer 2009 wegen der Insolvenz der Unternehmens-Kette seine Pforten in der Dorstener Innenstadt geschlossen. Nun will das Kaufhaus zurückkehren.

„Wir suchen nach einer geeigneten Verkaufsfläche.“ Nach einer Schrumpfkur hat sich das Unternehmen wieder erholt und ist mit seinem neuen Konzept auf Expansionskurs. Daher sucht die Kaufhauskette jetzt nach einem passenden Standort in Dorsten.

„Es ist unser Wunsch, hier eine Filiale zu eröffnen. Denn mit Dorsten verbindet uns eine gemeinsame Vergangenheit“, erklärt Dieter Schindel, geschäftsführender Woolworth-Gesellschafter, „die Menschen kennen uns hier und wir möchten unseren ehemaligen Kunden wieder alle Sortimente für den täglichen Bedarf bieten.“

In seinen „goldenen Zeiten“ gehörte „Wooli“ als feste Station zum Einkaufsbummel, zumal es kein zweites Kaufhaus in der Innenstadt gab. Deshalb wurde der allmähliche Niedergang und die Schließung der Dorstener Filiale, die nicht ins Zukunftsraster des Insolvenz-Verwalters passte, von vielen Kunden bedauert.

Aber nun hat die Kaufhaus-Kette sich das langfristige Ziel gesetzt, größter deutscher Nahversorger zu werden. Zu den derzeit 230 Filialen sollen weitere hinzukommen, unter anderem in Dorsten. Die hiesigen Standortbedingungen wie Einwohnerzahl und Einzugsgebiet passten sowohl zum klassischen Woolworth-Kaufhaus mit 1000 bis 2000 Quadratmetern Fläche wie zur kleineren Woolworth-Vertriebslinie (500 bis 1000 Quadratmeter).

Die großflächigen Filialen, so der Konzern, kämen vor allem für 1a- und Stadtteillagen sowie Einkaufs- und Fachmarktzentren in Betracht. Das Kompakt-Format eigne sich mehr für hochwertige Fachmarkt und Stadtteillagen, aber auch für Bahnhöfe mit hoher Kundenfrequenz. Die Bahnhofs-Lösung scheidet für Dorsten aus.

Aber ein „Handlungsumfeld mit Modefachmärkten, Schuhfilialisten, Elektrofachmärkten und Anbietern von Drogerieartikeln und Lebensmitteln“, wie der Konzern es sich wünscht, hat die Altstadt sehr wohl zu bieten.

Die Frage ist nur: Wo steht eine geeignete freie Verkaufsfläche zur Verfügung? Branchenkennern fällt da nur das ehemalige Mensing-Herrenhaus am Lippetor ein: „Aber dort wären vorher umfassende Sanierungs- und Fassadenarbeiten notwendig.“


Quelle: Dorstener Zeitung.de