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Margot Käßmann kommt zur Konzertmeditation nach Dorsten

Deutschlands bekannteste evangelische Theologin Margot Käßmann kommt am Freitag, 14. Juni 2013, um 20 Uhr in die Aula der Realschule St. Ursula Dorsten, um zusammen mit dem in Fachkreisen ebenso bekannten Blockflötisten Hans-Jürgen Hufeisen eine Konzertmeditation zum Thema „Sehnsucht nach Leben“ zu halten. Frau Ursula Bensch, Sprecherin des Kulturkreises der Pfarrgemeinde St. Marien Dorsten, und Pfarrer Lars Hofmann freuen sich über die Zusage der beliebten Predigerin und Autorin. Als Veranstalter dieses Abend leisten sie damit einen nicht unbedeutenden Beitrag zum Oekumenischen Austausch, und sie sind sich sicher, dass dieses Angebot auf ein starkes Interesse auch außerhalb des Kulturkreises und der Kirchengemeinde St. Marien und über die Konfessionsgrenzen hinaus finden wird.

Karten gibt es ab sofort im Pfarrbüro St. Marien, An der Marienkirche 11, Dorsten, in der Volksbank Dorsten eG, Südwall 23-25, und Online-Bestellungen im Ticketshop unter www.volksbank-dorsten.de, bei Waltraud Gros, An der Marienkirche 12, Dorsten, im Spielzeugladen Schlüter, Suitbertusstr. 7, Dorsten, in der Buchhandlung Schwarz auf Weiss, Holsterhausen, Freiheitstr. 3 in allen CTS-Eventim-Ticket-Shops, unter der Ticket-Hotline: 02522 7339593 sowie unter dorsten@hufeisen.net.

Damit einer starken Nachfrage nach Karten gerechnet wird, zumal ein Ticket für die Konzertmeditation ein geeignetes Ostergeschenk für Familienangehörige und Freunde sein dürfte, wird Interessenten geraten, sich möglichst bald eine Karte zu besorgen.

Margot Käßmann schreibt in ihrem Buch „Sehnsucht nach Freiheit“ über zwölf grundlegende Sehnsüchte: die Sehnsucht nach Liebe, nach Geborgenheit, nach Freiheit, nach Frieden. Das tiefe Verlangen nach einem Neuanfang, dem Loslassen-Können. Den Wunsch, dass Gott uns einen Engel schickt; dass wir inmitten des Trubels Zeiten der Stille und Oasen des Lebens finden. Dass uns Trost geschenkt wird, wenn wir trauern. Und letztendlich die Grundsehnsucht, die hinter allem steht: dass es einen Gott gibt, der uns hält, egal, wie tief wir auch fallen. Dass es einen gibt, der uns durchs Leben begleitet, wohin wir auch gehen.

"Die Sehnenden sind wie die Träumenden. Sie denken über Grenzen hinaus. Sie malen Bilder, die über die Wirklichkeit hinausgehen. Sie finden sich nicht ab mit der vermeintlich unveränderbaren Realität. Dabei kann Sehnsucht eine ungeheure Kraft entfalten." (Margot Käßmann).
Prof. Dr. theol. Dr. H. c. Margot Käßmann dürfte zu den bekanntesten und interessantesten Frauen Deutschlands gehören. Sie ist evangelisch-lutherische Theologin und Pfarrerin. Sie begann als Gemeindepfarrerin, wurde dann Studienleiterin der Evang. Akademie Hofgeismar und Generalsekretärin des Deutschen Evang. Kirchentages. Von 1999 bis 2010 war sie Bischöfin der größten Evang. Landeskirche in Hannover und 2009/2010 Ratsvorsitzende der Evang. Kirche in Deutschland. Seit Anfang 2011 hat sie eine Gastprofessur für „Oekumene und Sozialethik“ an der Ruhr-Universität Bochum inne. Seit Frühjahr 2012 an wird sie als „Botschafterin der Evang. Kirche Deutschlands für das Reformationsjubiläum 2017“ wirken. Margot Käßmann ist Mutter von vier erwachsenen Töchtern.

Hans-Jürgen Hufeisen ist virtuoser Blockflötenspieler, Komponist, Arrangeur, Choreograph - ein Multitalent, ein kreativer Schaffer, der seine Energie und Inspiration durch verschiedene Produktionen und Produkte manifestiert. Sein Schaffen umfasst über 30 CDs, ungefähr 40 Konzerte pro Jahr und die Durchführung großer Anlässe in verschiedenen Ländern. So hat er beispielsweise in der Schweiz anlässlich der Jahrtausendwende das Mysterienspiel »Der helle Morgenstern« für den Kanton Wallis komponiert, inszeniert und choreographiert: ein Werk für Mezzosopran, drei Knabensoprane, zwei Chöre, Orchester und Bewegungstheater, mit insgesamt 1500 Mitwirkenden. Oder dann der Event »Flötenmusik der Kulturen«: Flötenspieler aus aller Welt spielten in der Deutschlandhalle Berlin zum Thema »Liebe unter den Religionen und Völkern«, ein bewegendes Ereignis nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für die beteiligten Musiker, die sich zu diesem Anlass vertieft mit dem Thema »Liebe« in ihrer Kultur auseinandergesetzt haben. Dabei haben sie teilweise uralte Weisen wieder entdeckt und einem großen Publikum zugänglich machen können.

Margot Käßmann und Hans-Jürgen Hufeisen pflegen seit langem eine künstlerische Zusammenarbeit: Bereits auf verschiedenen Kirchentagen sind sie mit ihren gemeinsamen Programmen aufgetreten und haben dort stets einen besonders starken Zuspruch erlebt.