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Tausend Eier für Dorsten



Der Frühstückstisch war reichlich gedeckt beim sechsten Marktfrühstück und das „Wohnzimmer“ der Dorstener zwischen Stadtwaage und St. Agatha-Kirche war einmal mehr rappelvoll.

Neben all den Köstlichkeiten, die für den Tag stark machen, war auch Kultur zu Gast: Die Blasmusiker aus St. Marien lieferten zu Lachs, Rührei und Konfitüre einen hörenswerten Ohrenschmaus, der quasi seinen Klacks Schlagsahne – um im Bild zu bleiben – durch die Gesangseinlage von Svenja Schmidt erhielt. Die talentierte Nachwuchssängerin traf genau den schmelzigen Sound, den so ein Frühstück braucht: leichte Kost, ohne Oberflächlichkeit.

Ganz offensichtlich hatte die Musik erheblichen Einfluss auf den Appetit der Marktplatz-Besucher: Es wurde rekordverdächtig zugeschlagen. „Ich habe etwa 1000 Eier zu Rührei aufgeschlagen“, verriet Hans-Peter Finke, der sonst mit seiner Kult-Hähnchenklause in Holsterhausen eher als Grillexperte des Endproduktes der Eier bekannt ist. Natürlich muss so ein Event organisiert werden, doch da kam einmal mehr der guten Idee die Philosophie der Altstadtschützen zu pass, die sich wieder einmal in unauffälligen grünen Poloshirts gewandet als erstklassige Gastgeber in der Altstadt präsentierten.

„Es ist natürlich eine Menge Arbeit, aber wenn man es in Relation setzt, dann ist mit einer starken Mannschaft schnell sehr viel erreicht. Ich bin stolz auf meine erste Kompanie, die hier wieder zeigt, dass die Schützen mehr bewegen, als mit einem Holzgewehr durch die Stadt zu laufen“, sagte der Hauptmann der 1. Kompanie der Altstadtschützen, Florian Schulz, dem die Gastgeberrolle abseits der Vogelstange bestens gefiel. Mit Details waren seine Schützenbrüder in der wohl ungewohnten Position der Kaltmamsell beschäftigt. Hier klemmte eine Wurstscheibe, dort wollte die Marmelade nicht vom Löffel. „Ich weiß nicht, wie viele Brötchen wir aufgeschnitten haben, aber es waren kurz vor 1000. Es macht Spaß, so viele Gäste zu haben“, so Tim Manhoff von der 1. Kompanie, der den Schützen-Säbel gegen das Brotmesser eingetauscht hatte.

„Wir sind Wiederholungstäter. Sie können genau das schreiben, was sie im letzten Jahr geschrieben haben – alles Spitze“, sagte Brigitte Fürst, die mit ihren Freundinnen das Marktfrühstück zum „Jour-Fix“ erklärt hat. „An einem solchen Tag merkt man, wie charmant unsere Stadt ist“, sagte der Marketingleiter der Volksbank, Manfred Hürland, der bei den Blechbläsern aus St. Marien Saxophon spielt.
 

Quelle: WAZ.de