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Schaulaufen der Vierbeiner beim Herbst- und Heimatfest
 

Hunde, Pferde, (VW-) Käfer und viele große wie kleine Menschen - alles, was zwei bis vier Beine oder Räder hatte, tummelte sich am Sonntag bei wunderbarem Bummelwetter auf dem Herbst- und Heimatmarkt in der Innenstadt.

Die brave Amanda trabte Runde für Runde mit juchzenden Kindern auf ihrem Rücken durch die Strohballen umsäumte Sandarena, die mitten in Dorstens guter Stube zum Ponyreiten einlud. Sie war bei den Kindern besonders gefragt, ist sie doch klein und niedlich und nicht so riesig wie ihre bemähnten Freunde.

Vier Runden für 1 Euro - nach den Voltigiervorführungen fand dieses Angebot des Dorstener Zucht-, Reit- und Fahrvereins regen Zuspruch bei den Besuchern des Herbst- und Heimatfestes. Da die angekündigten Vorführungen der Hundeschule Marl kurzfristig abgesagt wurden, durften Amanda und die anderen Reitpferde zur großen Freude der kleinen Menschenkinder sogar eine Überstunde einlegen.

Schon am Vormittag hatten die kurz-, lang- und rauhaarigen Jagdhunde der Kreisjägerschaft den Sandboden aufgewühlt. Mit der Teckelfanfare von der Jagdhornbläsergruppe Dorsten-Altstadt begrüßt, liefen die geschulten Vierbeiner zum Schaulaufen auf.

Moderiert von Peter Marcisch (Obmann für Jagd- und Gebrauchshundewesen) und Franz-Josef Gövert (Geschäftsführer des hiesigen Hegerings) erfuhr das Publikum, was einen Hund zum Jagdhund macht und dass das geblasene Todsignal ("Gestern Abend schoss ich eine wilde Sau/gestern Abend traf ich ganz genau") den erfolgreichen Vollzug verkündet. In der rollenden Waldschule konnten die Kinder die Vielfalt der Waldbewohner in ausgestopfter Form betrachten.

Mit prall gefüllten Büchertüten schleppten sich die Besucher des Rotarier-Büchermarktes die Treppen des Alten Rathauses hinunter. „Der Verkauf läuft super“, freute sich Thomas Kurscheid an der Bücherkasse, „wir sind zuversichtlich, dass wir zusammen mit dem Kuchenverkauf im Erdgeschoss wieder über die 4000 Euro-Marke springen.“ Der Erlös fließt in die Förderung des Leseverständnissen von Schulkindern der Jahrgangsstufe 1 bis 7 in der Region.

Prall gefüllt waren aber nicht nur die Büchertüten, sondern auch die Straßen der Innenstadt. Viele nutzten die Möglichkeit, sich am verkaufsoffenen Sonntag noch für Herbst und Winter einzukleiden. Mama shoppen, Kinder Ponyreiten – da konnte Papa ja getrost zum Internationalen Käfertreffen am Platz der Deutschen Einheit schlendern. „150 Startnummern sind weg“, freute sich Udo Seidel vom Käferclub über die große Beteiligung.

Unter den schmucken Käfer-Schätzchen sorgte in diesem Jahr eine besondere Rarität für Aufmerksamkeit: das Hebmüller-Cabrio von Claus Missing. „Davon gibt es weltweit nur noch 148“, kann sich der Besitzer glücklich schätzen, eins dieser begehrten Exemplare ergattert zu haben. Der formschöne Käfer wurde nicht mehr gebaut, nachdem die Karosseriefirma in Wülfrath 1950 ausbrannte.

Doch auch die VW-Campingbusse, darunter der Original Westfalia T1 mit Hubdach, fanden ihre Bewunderer. Wer als schönster in den Kategorien „Käfer“, „Cabrio“ und „Bus“ das Rennen machte, durfte das Publikum per Wahl bestimmen.

Quelle: Dorstener Zeitung