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Freizeitbad "Atlantis" erweitert seine Liegewiese um 600 qm


Die Atlantis-Gäste können sich nächstes Jahr draußen über mehr Platz als bisher freuen. Seit Anfang der Woche sind Mitarbeiter des Grünflächenamtes damit beschäftigt, per schwerem Baggergerät die beiden Hügel entlang der Grundstücksgrenze zur VHS abzutragen. „Damit schaffen wir 600 Quadratmeter mehr Liegefläche“, erklärt Atlantis-Prokurist Karsten Meyer. Er war es, der per Zufall die Erweiterungsmöglichkeit entdeckt hatte.

„Vor ein paar Monaten stand ich auf einem der aufgeschütteten Hügel und sah, dass zwischen Absperrzaun und Erdhaufen bis zu 15 Meter Raum war“, erzählt er. Platz, den man besser nutzen kann, zumal Recherchen ergaben, dass dort keinerlei Leitungen oder sonst welche Dinge lagen, die eine solche Brachfläche nötig gemacht hätten. Noch ein paar Tage dauert es, bis die Fläche plan gemacht und der in den Erdhügeln enthaltene Bauschutt entsorgt worden ist.
Zudem wird einer der drei Bäume nahe der Überführung zum Bildungszentrum wegen Krankheit gefällt. Das Freizeitbad wird kostenlos Grünbuchenhecken erhalten, die künftig einen drei Meter hohen Sichtschutz gewährleisten. Zudem soll überlegt werden, welche Spielmöglichkeiten für Kinder dort errichtet werden können. Und man wird sich Gedanken über Schattenspender machen: Bäume, Schirme oder Standkörbe. „Im Frühjahr werden wir eingrünen“, sagt Karsten Meyer.

Bis zur Eröffnung der Außensaison zu Ostern soll die neue Liegefläche nutzbar sein. Das alles wird nach seinen Angaben nahezu in Eigenregie gemacht, lediglich die Sieben-Tages-Miete für den großen Bagger sowie die Entsorgung des Bauschutts kostet Geld, insgesamt 3000 Euro.

Seit zwei Wochen gibt es eine weitere Baustelle am Atlantis: Im hinteren Bereich wird bei einem Drittel des Rundbaus die Glasfassade ausgetauscht. Grund: Die Holzträger der Fensterteile sind so marode, dass sie jetzt durch Stahlträger ersetzt werden müssen. Das Ganze findet unter laufendem Betrieb und sogar nachts statt, eine kurzzeitige Schließung hätte zu großen Einnahmeausfällen geführt.

„Zwei Wochen Pause hätten uns 150.000 Euro gekostet“, sagt Atlantis-Prokurist Karsten Meyer. Zu den Weihnachtsferien sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. 200.000 Euro kostet der Fassadenaustausch. Das Geld dafür ist schon seit 2009 im Etat eingestellt, konnte aber wegen Verzögerungen im Auftragsverfahren erst jetzt abgerufen werden.
 

Quelle: Ruhrnachrichten