www.meinDorsten.de -  Das aktive Dorsten-Portal für Bürger und Unternehmer!

Tagesnachrichten
Sport in Dorsten
Geschäftsaktionen
Newsletter
News-Archiv
Werbe-Archiv

meinDorsten NEU























 
 

Dorsten-Aktuell


 

Mahnwache für Fukushima in Dorsten
 

Der 11. März 2011: ein starkes Erdbeben erschüttert die Ostküste Japans. Drei von sechs Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi geraten außer Kontrolle, mehrere Explosionen zerstören die Reaktorgebäude. Die Folgen sind bis heute fatal: Die Kernschmelze ist nur notdürftig unterbrochen, die Heimat Hunderttausender ist verstrahlt und schon jetzt sind alarmierende Krebszahlen bei Kindern zu verzeichnen. In Japan werden die Ausmaße der Katastrophe von Regierung, dem Atomkraftkonzern TEPCO und Wissenschaftlern herunter gespielt, Arbeitern, Ärzten und Journalisten ist es zum großen Teil untersagt, über die schlimmen Folgen zu sprechen. Die Kosten für den Super-GAU bleiben an der Allgemeinheit hängen.

Bundesweit fanden am 10. und 11. März mehr als 240 Mahnwachen statt. Dabei soll nicht nur an Fukushima erinnert, sondern auch gegen den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken in Deutschland demonstriert werden.

So fand auch in Dorsten am Montag eine Mahnwache in der Innenstadt vor dem alten Rathaus statt.
Wilhelm Horstmann, Autor des Buches "Fukushima, zum Gedächtnis: Chronologie einer Katastrophe" - weitere Infos zum Buch und Bestellmöglichkeit hier - berichtet:

Wir haben eine kleine Mahnwache in meiner, unserer kleinen Stadt auf die Beine stellen können. Die Initiative ging vom BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN, Grüner Ortsverband Dorsten aus. Unser Gesprächsthema war die Katastrophe von Fukushima und der verheerenden Folgen dieser Katastrophe, die die Welt bis heute erschüttert. Wir waren mit Herz, Seele und Gedanken bei den Opfern und den Hinterbliebenen. Gott schütze Japan als demokratischen Staat und die Japanische Bevölkerung! Wir werden die Katastrophe von Fukushima niemals vergessen!

(Ich danke Susanne Fraund, Stadtverbandssprecherin Grüner Ortsverband Dorsten, allen Teilnehmern, und Axel Brepohl für die Fotos)!