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Figaro mit Handicap geht jetzt seinen Weg
Mathias Armerling leidet an Epilepsie
 

Wie viele Chancen hat ein Mensch im Leben? Eine Frage, die Alfred Sartory sich im Leben nie gestellt hat. Der Friseureinrichter und Marketingexperte hat immer dann gehandelt, wenn er Chancen gesehen hat.
Bestes Beispiel ist Mathias Armerling: Er leidet unter Epilepsie und hatte einige Lehrstellen geschmissen. Bei sechs Friseursalons versuchte Mathias Armerling in seinem Traumberuf Fuß zu fassen.
Seine Krankheit war die Klippe, die der junge Mann nie umschiffen konnte. Hatte er einen Krampfanfall in einem Salon, war schnell Schluss mit Haareschneiden. Schere am Kopf und Epilepsie - das passte für viele nicht.
Dabei ist der Schermbecker ein Energiebündel, ein echter Typ. „Er ist ein kreativer Kopf, der zum Figaro geboren ist", so die Kolleginnen aus dem Salon an der Recklinghäuser Straße. Und der gibt das Kompliment gerne zurück: „Das bei Hair-Pirat ist das Beste, was mir passieren konnte."

Potenzial ausloten

Alfred Sartory macht es Spaß, dass Potenzial von Mathias Armerling auszuloten. Jetzt hat der junge Mann den Führerschein gemacht, mit Hilfe des Chefs. Lehrgänge und Seminare bei den Großen der Branche runden die fundierte Ausbildung ab und werden dem Figaro mit Handicap Karrierechancen eröffnen.

Neue Ziele stecken


Es kann sein, dass Mathias Armerling umfällt. Der Körper verkrampft, zittert, geht zu Boden. Einfach so. Aber er hat gelernt, wieder aufzustehen und weiterzumachen. Das ist neben der Gesellenprüfung wohl die zweite große Prüfung, die er bestanden hat. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht: Seine Ausbilderin, die Friseurmeisterin Jenny Honnen, kennt ihren Azubi und weiß genau, dass da noch etwas geht. Ein Sonderseminar in der renommierten Kertu Academie in Stuttgart oder ein Fernsehauftritt während der Ausbildungszeit im Team mit Motivations-Coach Morris Lee sind Highlights sowie auch der Fernsehauftritt im WDR-Format „Der geschenkte Tag".

Wovon träumt Mathias Armerling? Er möchte drei weitere Jahre bei den Hair-Piraten bleiben. Die Ausbildung zum Friseurmanager oder Produktmanager sind Alternativen. Aber auch Vertrieb und Modeentwicklung könnte sich Mathias Armerling vorstellen. Was er sich nicht vorstellen kann, das ist ein Leben ohne Ziel und Mut.


Mathias Armerling ist beim Hair Pirat beruflich glücklich geworden,
auch wenn er an  Epilepsie leidet.


Quelle: Dorstener Zeitung

Links:
HP der Hair-Piraten in Dorsten
Faceebook-Seite von Hair-Pirat Dorsten