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Dorstener Innenarchitektin setzt mit Licht und Transparenz Akzente in Halterner Wohnhaus

Im Rahmen des bundesweiten Tages der Architektur 2014 öffneten Architekten, Innenarchitekten und Landschaftsplaner gemeinsam mit ihren Bauherren die Türen ihrer neuen Objekte. In Nordrhein-Westfalen vermittelten 418 Projekte in 166 Städten einen Eindruck von neuer Architektur.
Die Dorstener Innenarchitektin Gudrun Schade überzeugte in Haltern am See mit einem privaten Objekt.

Die Besitzer des Einfamilienhauses aus den 70er Jahren wandten sich im Jahr 2012 an Gudrun Schade mit der Aufgabe, neue Ideen für den Erdgeschossbereich und den Treppenaufgang ihres Hauses zu entwickeln.

Nach den ersten Gesprächen waren die Bauherren überzeugt, die richtige Partnerin für ihr Vorhaben gefunden zu haben. “Wir haben schnell festgestellt, dass die Chemie zwischen uns stimmte. Bei einem Umbau kommt es auf die guten Ideen an, aber auch das gegenseitige Vertrauen muss da sein.“

„Man muss eine gemeinsame Sprache finden, in der die Bauherren deutlich machen können, wo ihre Prioritäten liegen“, sagt Gudrun Schade.“ Schließlich sind die Wünsche der Bauherren Grundlage der Gestaltungskonzepte, die ich dann entwickle.“

Hier war die Grundlage das Bedürfnis den „Charme der Siebziger“ aus dem Haus zu verbannen: alte Holzdecken sollten nicht nur „weg“, sondern einem durchdachten Lichtkonzept weichen, der rustikale Fliesenboden den hochwertigen Natursteinböden im Wohnraum angepasst werden, und die Treppe sollte von Schmiedeeisen und rustikaler Eichenverbretterung befreit werden.
„Meine Bauherren lieferten mir Stichworte wie: Licht, Kunst, Luft, Leichtigkeit, Frische und Großzügigkeit.“

Aus diesen Begriffen schuf die Innenarchitektin ein rundes Gesamtkonzept für Entrée, Treppe und Wohn-Essbereich. Auch das Gäste WC wurde neu gestaltet und ein echtes Kleinod.

Ein großer Leuchtring sorgt unter der Dielendecke für eine abwechslungsreiche Lichtstimmung in wechselnden Farben, der Treppenaufgang wird beleuchtet von eingelassenen „Nur-Licht-Leuchten“, deren Lichtquelle kaum lokalisierbar ist.

Ein großes, hinterleuchtetes Künstlerfoto ist der Eyecatcher gegenüber dem Gäste WC, in dem eine wellenförmige Leuchte mit der Decke verschmilzt.

Die funktionalen Aufgaben von Sturzsicherung und Geländer erfüllt ein von der Innenarchitektin entworfenes aufrechtes Lichtelement im Treppenaufgang, das beidseits mit transparenten Designplatten belegt ist.


Der Wohn-Essraum bekam eine neue Decke. Die verschiedenen Bereiche werden mit einem umlaufenden, indirekt leuchtenden Lichtband zusammengeführt. Das von Gudrun Schade entworfene Medienmöbel fasst die erforderlichen Medienfunktionen bei klarer Linienführung gut versteckt zusammen.

Die handwerkliche Ausführung ihrer Planung wurde von Gudrun Schade engmaschig vor Ort betreut und die Bauherrschaft konnte das Haus auch während der Bauphase bewohnen.

Die engagierte Innenarchitektin sorgte auch für die letzten Details: Ausgefallene Textilien für Diele und Wohnraumfenster und ein raffinierter Blickschutz im Wohnraum sorgen für Privatsphäre bei gleichzeitiger Transparenz.

Zum guten Schluss führte Gudrun Schade die Bauherren auch mit Künstlerinnen zusammen, die passende Bilder für die neuen Räume anbieten konnten.