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Jubliäum: 100 Jahre Bäckerei Imping
 

Vor 100 Jahren kaufte Bäcker Hermann Imping das Stammhaus, das sein gleichnamiger Enkel mit Ehefrau Luise und den Kindern Julia und Christoph heute noch An der Molkerei 47 in 4. Generation leitet.

Ein rundes Jubiläum, das gebührend gefeiert werden will.
So empfing die Familie am Samstagabend (13.9.) geladene Gäste zum Gala-Abend im Festzelt, das sie für diesen freudigen Anlass „An der Molkerei" aufgebaut hat.

Man schrieb den 20. Februar 1914, als Hermann Imping aus Bocholt von Heinrich Bäcker den wahrscheinlich 1905 gegründeten Betrieb an der Dorstener Chaussee, der heutigen Straße „An der Molkerei", kaufte. Der Kaufvertrag und die Hypothek hält der heutige Besitzer noch wohl verwahrt. „Mein Opa hat Grundstück und Gebäude von Heinrich Becker gekauft, der an diesem Ort eine westfälische Pumpernickel-Bäckerei betrieben hat", kann Hermann Imping auch den Kaufpreis in der Urkunde entdecken: 30000 Mark - eine stolze Summe zur damaligen Zeit!

Mit einem kleines Sortiment ging die Familienbäckerei an den Start.
Mit Weißbrot, Kassler, Schwarzbrot und dem vielgeliebten Zwieback ist das Angebot vor 100 Jahren schon beschrieben.
Da haben sich die Zeiten gewaltig verändert, wie der heutige Chef schmunzelnd belegt: „Heute bieten wir unseren Kunden 20 Sorten Brötchen, 15 Sorten Brot und rund 50 Sorten kleines Gebäck."
Als der Firmengründer 1959 starb übernahm sein Sohn Karl die Geschäfte. 1980 setzte sich dessen Sohn Hermann mit Ehefrau Luise ans Ruder! Mittlerweile sitzen auch die Kinder Julia und Christoph mit im Boot.
Großvater Hermann wäre sicherlich stolz gewesen, dass sein Lebenswerk auch 100 Jahre nach der Firmengründung von seiner Familie weitergeführt wird. Und da es an Nachwuchs nicht fehlt, darf man auf die Feier zum 125. Geburtstag hoffen,

Quelle: Dorstener Zeitung


Filiale Borkener Str.

Geschichte

  1914 – Gründung der Bäckerei Imping

  • Hermann Imping kaufte am 01.05.1914 die Bäckerei Heinrich Becker an der Dorstener Chaussee, hier wurde gebacken und verkauft. Kunden wurden damals noch zuhause mit Pferd und Wagen beliefert.

  1959 – Übernahme der zweiten Generation

  • Karl Imping übernahm die Bäckerei von seinem Vater als dieser starb und führte diese an gleicher Stelle fort. Mit seiner Frau Maria wurde das Wohnhaus sowie die Backstube komplett renoviert.

  1980 – Die Dritte Generation strotzt nur so vor Tatendrang

  • Hermann Imping übernimmt die Bäckerei von seinem Vater. Der Bäckermeister und seine Frau Luise steckten die ganze Kraft in die kleine Bäckerei, welche so stetig wuchs. Im Jahre 2004 gab es bereits 11 Fachgeschäfte.

 2005 – neue Ziele bringen große Veränderung

  • Als Hermann und Luise Imping 2003 von Gerd Kleinespel (Bäckerei Bernhard Kleinespel) bezüglich seiner Nachfolge angesprochen wurde, waren diese sofort Feuer und Flamme.
  • Hermann und Luise erwarben 2005 die Bäckerei von Gerd Kleinespel. Nach nur einem halben Jahr, wurde aus diesen beiden Bäckereien die Bäckerei Kleinespel + Imping GmbH & Co. Kg.
  • Da die jetzt 16 Fachgeschäfte die entsprechende Warenmenge benötigten, wurde sofort optimiert. Die komplette Backwarenproduktion wurde an die größere Backstube (ehemalige Bäckerei Kleinespel) an der Gahlener Straße verlegt, die Kuchen-  und Tortenproduktion befindet sich seit dem im Stammhaus Imping  An der Molkerei.


Stammhaus der Bäckerei 1928

weitere Infos über die Bäckerei auf der HP:
www.kleinespel-imping.de