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Initiative „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ im Nordirak:
Unterstützung auch aus Dorsten
 

Seit dem Vormarsch des Islamischen Staates (IS) und der ständigen Verschärfung der Kämpfe im Nordirak sind weit über 1,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Vor allem Christen und Jesiden mussten vor den Dschihadisten flüchten. Auch Schiiten sind angesichts der Brutalität der IS-Kämpfer ihres Lebens nicht sicher. Doch die Menschen in den betroffenen Regionen im Norden des Irak werden nicht nur durch die mörderischen Kämpfe bedroht. Inzwischen hat der Winter begonnen und die Temperaturen im Nordirak sind unter den Gefrierpunkt gefallen.

Unter der Schirmherrschaft von Karola Geiß-Netthöfel, Fritz Pleitgen und Klaus Engel hat der Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel zusammen mit der Caritas die Initiative „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ ins Leben gerufen.
Ziel ist es, noch diesen Winter ein Flüchtlingsdorf aus 100 isolierten Containerunterkünften in der Region Dohuk zu errichten. Ein Container dient hierbei je zwei Familien zum Schutz und kostet knapp 5000 Euro. Damit lange Transportwege vermieden werden, erfolgt die Herstellung in der Türkei sowie im Irak selbst. Zur praktischen Umsetzung dieser Überlebenshilfe, wird die Unterstützung von Städten, Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen aus dem Ruhrgebiet benötigt.

Der Provinzgouverneur von Dohuc hat zugesagt, die Logistik und die Kosten rund um Aufbau und Transport zu übernehmen. Vor Ort wachen Caritasmitarbeiter darüber, dass das gesammelte Geld komplett und ausschließlich in die Initiative fließt.

Auch Dorsten plant seine Unterstützung. Bisher hat Pfarrer Franke für die katholischen Gemeinden in Dorsten die Bereitschaft zur Unterstützung zugesagt. Am 15. Februar 2015 soll die Kollekte für das Flüchtlingsdorf gesammelt werden. Der Verband der Evangelischen Kirchen will sich ebenso in die Initiative einbringen. Spenden können unter dem Stichwort „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ auf die Konten der Stadt Dorsten eingezahlt werden. Spendenquittungen stellt das Ruhrbistum aus.

Erste Container stehen bereits – für weitere wird in ganz NRW gesammelt.

Konten der Stadt Dorsten, Verwendungszweck "Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet"

Sparkasse Vest Recklinghausen
Kto.-Nr. 10 000 701
BLZ 426 501 50
BIC WELADED1REK
IBAN DE46 4265 0150 0010 0007 01
Volksbank Dorsten eG
Kto.-Nr. 100 012 500
BLZ 426 623 20
BIC GENODEM1DST
IBAN DE06 4266 2320 0100 0125 00